SunnyBag – Die Solartasche für Anspruchsvolle im Test

sunny_gizranked

Wir lieben Technik! Doch auch unsere Liebe kennt Grenzen – die Akkukapazität. Nichts ist ärgerlicher als der plötzliche Tod unseres Lieblings-Gadgets durch akuten Energiemangel. SunnyBag kann mit seinen Solartaschen hier zum Lebensretter werden. Wir haben die Solarumhängetasche SunnyBag Business Professional aus braunem Kalbsleder die letzten Wochen probegetragen und verraten euch, ob sich die Investition lohnt.

Die Umhängetasche SunnyBag Business Executive richtet sich an Käufer mit einem hohen Anspruch an Design und Funktionalität – und einem dicken Geldbeutel. Denn ganze 399 Euro kostet die Tasche auf der Website von SunnyBag. Doch auch wer nach etwas günstigeren Solartaschen oder Solarrucksäcken sucht, wird bei SunnyBag fündig – die Kollektion fängt bei 199 Euro an. Die Solartechnik der Taschen variiert dabei nur gering.

SunnyBag Solartechnik

sunny akkuBei der uns vorliegenden SunnyBag Business Professional wurden zwei Solarpanele mit einer Gesamtleistung (bei voller Sonneneinstrahlung) von 3.000 mWp (Watt Peak) und einer Ausgangsspannung von 5 Volt verbaut. Laut SunnyBag besitzen die Panele einen Wirklungsgrad von bis zu 9 Prozent. Besonders stolz sind die Macher der Taschen auf die in den Panels verwendete flexible Zellentechnik „Trible-Junction“. Das soll das Panel besonders effizient machen indem auf drei verschiedenen Schichten die blauen, grünen und roten Anteile des Sonnenlichts zur Stromerzeugung genutzt werden. Mehr Informationen dazu findest du hier.

Das Solarpanel speist den in Deutschland gefertigten Lithium-Ionen-Akku iSolarX, der einzeln schon allein 59 Euro kostet. Der Akku kommt mit einer Kapazität von 1.800 mAh und wurde bei uns im Test an einem normalen Tag mit wenig Sonne innerhalb eines Tages locker geladen. Bei voller Sonneneinstrahlung sollte der Akku in unter drei Stunden voll sein. Trotzdem sollte man vielleicht darauf achten, dass man die SunnyBag während des Aufenthalts in Gebäuden nicht in die dunkelste Ecke stellt. Bei Bedarf kann der Akku auch über das Stromnetz geladen werden.

IMG_5296_compactDie Akku-Kapazität hätte dabei gerne etwas höher ausfallen können. 1.800 mAh Stunden mögen vielleicht ein iPhone (beinahe) komplett laden. Bei einem Samsung Galaxy S4 (2.600 mAh-Akku) schafft es jedoch nur gut die Hälfte und bei einem iPad 3/4 (11.560 mAh-Akku, danke an ReeBo) schaut es nochmal deutlich düsterer aus.

Die mitgelieferten, umfangreichen Adapter für die verschiedenen Endgeräte machen keinen hochwertigen Eindruck. Auf Nachfrage empfahl uns SunnyBag, eigene Ladekabel zu verwenden. Dafür steht am Akku ein Standart-USB-Port als Stromausgang bereit. Die Kompatibilitätsliste für den Akku ist lang, auch iPads können mit dem Akku geladen werden (wenn auch nur wenige Prozentpunkte). Lediglich bei Notebooks muss SunnyBag passen.

Die Optik

sunny fullDie SunnyBag Business Professional selbst macht wie man es in dieser Preiskategorie erwartet einen sehr hochwertigen Eindruck. Das braune Kalbsleder ist weich, die Nähte sitzen perfekt und sie kommt mit einer Unmenge an verschiedenen Fächern. Wir zählten allein sechs größere Fächer, die teilweise mit einem Reißverschluss versehen wurden. Hierzu gesellen sich nochmal sechs Fächer für Geldbörse, Smartphone, Stifte und so weiter. Das abgetrennte Fach für ein Notebook bis 13 Zoll ist extra gepolstert. Diese schiere Masse an Fächern könnte einigen gar zu viel sein. Wir selbst kamen beim Suchen von unseren Sachen ab und an ins Schwitzen. „In welche Tasche hab ich nochmal XY gesteckt?!“

sunny innenNeben dem verstellbaren Bügel besitzt die Tasche auch einen Tragegriff auf der Oberseite. Die Klappe mit den Solarpanels verschließt sich magnetisch. Praktisch für Reisende: Auf der Rückseite können zwei Reißverschlüsse geöffnet werden um die SunnyBag Business Professional an den Teleskopstangen eines Trollys befestigen zu können.

Diese hohe Verarbeitungsqualität, das durchdachte Design, die funktionierende Solartechnik und die Unmengen an Taschen fordern nicht nur finanziell mit 399 Euro ihren Tribut, auch die Belastung der Trageschulter ist hoch. Stolze 1,5 Kilogramm bringt die Umhängetasche mit Akku auf die Waage. Das könnte einigen zu viel sein.

 

 

Fazit

gizrank-big-45

Die SunnyBag Business Professional ist eine Premium-Solartasche. Das merkt man nicht nur an ihrem stolzen Preis von 399 Euro, sondern auch an ihrem durchdachten Design und der sehr hohen Verarbeitungsqualität. Auch die verwendete Solartechnik gehört zu dem besten, was derzeit möglich ist. Damit empfiehlt sich die SunnyBag Business Professional als perfekter Reisebegleiter für den mobilen Technikliebhaber. Ein paar Schattenseiten gibt es dennoch: So hätten wir uns gewünscht, dass die Tasche mit ihren 1,5 Kilogramm etwas leichter wäre. Auch die Kapazität des mitgelieferten Akkus ist mit 1.800 mAh etwas mager. Trotzdem erhält die SunnyBag Business Professional von uns eine Empfehlung. Wem sie zu teuer ist, wird vielleicht bei anderen Produkten aus der Kollektion von SunnyBag fündig.

sunny back

Eckdaten:

Farbe: brandy

Material: Kalbsleder

Abmessungen: 44 x 33 x 8 cm (B/H/T)

Volumen: 9 Liter

Gewicht (inkl. Akku): 1.500 g

Akkutechnologie: Lithium-Ionen Akku mit MPP-Tracking

Ausgangsspannung: 5 Volt

Solarpaneel-Technologie: Triple-Junction-Technologie (flexible Zellen)

Solarpaneelleistung: 3000 mWp

Kompatible Geräte: Mobiltelefone, Smartphones, mp3-Player, Navigationssysteme, Kindle, Kameras, iPad etc. Im Allgemeinen sind alle Elektronikgeräte kompatibel, die über einen USB-Anschluss geladen werden können.

Kompatible Hersteller: Apple, Motorola, LG, HTC, Samsung, Sony Ericsson, Nokia, Blackberry, Huawei, Emporia (weitere Hersteller auf Anfrage)

Features

– abnehmbarer und variabler Tragegurt

– einklappbarer Ledertragegriff

– versteckte Trolleyhalterung auf der Rückseite

– extra Laptopfach

– separate Handytasche aus Leder im Innenraum

– ausgesteifter Boden mit schmutzabweisenden Metallnoppen

sunny part

Tags :
  1. Das iPad brauch ich! Mit nem 42.500mAh-Akku, müsste man bei einem iPad4 auf bis zu 35 Stunden kommen.
    Hammer!
    iPad 3&4 haben einen 11.560mAh Akku.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising