Test: Olight M3X Triton XM-L2 – grazile LED-Taschenlampe mit 1000 Lumen

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Früher waren Maglite-Taschenlampen mit riesigen Mono-Batterien das Maß aller Dinge , doch heutzutage sind ihnen LED-Lampen mit deutlich kleineren Batterien überlegen. Die bis zu 1000 Lumen helle Olight M3X Triton XM-L2, die zudem auch wasserdicht ist, haben wird für euch ausprobiert.

Die M3X Triton XM-L2 von Olight ist er Ersatz für eure Maglite mit Mono-Batterien. Sie ist für alle geeignet, die eine leistungsfähige Taschenlampe benötigen, aber nicht viel Gewicht mit sich herum tragen wollen.

Design

Die M3X ist wie eine normale Taschenlampe geformt und besitzt einen recht ausladenden Lampenkopf oder anders gesagt: über einen sehr schlangen Griff. Sie ist nur 6,35 cm dick. Im Inneren werden drei R123A-Akkus oder zwei 18500 eingesetzt, wobei über eine Verlängerung auch gleich vier verwendet werden können. Wer will, kann die Taschenlampe über einen Adapter auch mit zwei Lithium-Ionen-Zellen des Typs 18650 oder vier CR123A verwenden.

Die eingesetzte LED des Typs CREE XM-L2 liefert maximal 1000 Lumen.

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Im Betrieb

Der Stromschalter am Ende schaltet das Gerät ein. Wenn man vorne am Lampenkopf dreht, wird das Licht auf 300 Lumen gedimmt. Dreht man es nach links und dann schnell nach rechts, wird der Blinkmodus ausgelöst. Drückt man den Schalter hinten nur leicht , wird das Momentlicht eingeschaltet, das beim Loslassen ausgeht.

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Positiv

Der Licht ist extrem hell und beleuchtet eine Wand in rund 15 Meter Entfernung in Tageslichtqualität. Maximal sind ungefähr 500 Meter in der Nacht überbrückbar. Diese Helligkeit ist in den meisten Fällen allerdings überhaupt nicht erforderlich.

Negativ

Der integrierte Gürtelhalter nervt, weil er sich in die Handinnenfläche bohrt, wenn man die Taschenlampe fest hält. Außerdem ist sie überflüssig, weil die Lampe zudem mit einer Gürteltasche geliefert wird.

Testnotizen

Die Lampe ist bis 2 Meter wasserdicht nach IPX-8. Die Akku-Erweiterung ist etwas anfällig wenn die Lampe schwer erschüttert wird und sorgt dann gelegentlich für Aussetzer. Dann muss man die Lampe etwas schütteln oder auseinander schrauben und wieder zusammen setzen. Das passierte bei uns nicht, als wir das Standardmodul verwendeten.

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Fazit

130 Euro sind ein stolzer Preis für eine Taschenlampe. Allerdings ist sie sehr kompakt angesichts ihrer Helligkeit. Außerdem lässt sie sich auch im Wasser bzw. Feuchtigkeit benutzen.

Olight M3X Triton XM-L2 Datenblatt

Lichtquelle: CREE XM-L2 LED
Output: 700 bis 1000 Lumen

Stromversorgung: 3 x CR123A/ 2 x18500 oder mit Erweiterung vier CR123A oder zwei 18650

Laufzeit : 30 Minuten bis 5 Stunden abhängig von Helligkeit und Akkutyp
Größe: 177 x 63 mm ohne Erweiterung
Gewicht: 266 Gramm ohne Batterien
Preis: rund 130 Euro

[Via gizmodo.com]

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    1. doch, ganz, ganz leicht.
      ich bevorzuge zwar fenix, hab die ld 41 – sehr kompakt, und läuft mit standard-aa, besonders gut mit eneloops. hat ‚nur‘ 550 lumen, aber die reichen meistens. früher hatte ich auch immer maglite, aber die haben leider die zukunft verschlafen.
      und mit spezial-akkus dann am besten lupine, gute deutsche wertarbeit aus bayern. die gibt’s ähnlich kompakt mit bis über 3.000 lumen – und in zigarettenschachtelgröße mit 900 lumen!

  1. 130€ ist viel zu viel und zoomen kann man scheinbar auchnicht. Da gibts es wesentlich besseres unter 20€ mit z.B CREE XML T6 oder CREE Q5.

  2. Danke für den Test, mir fehlt aber die zoomfunktion und ein einfaches Einschalten der Blitzfunktion. Finde ich nützlich um Tiere oder andere Angreifer zu blenden. Wenn ich dann erst dran herum drehen muss, dauert mir es einfach zu lange!

    1. Hallo Heilpraktikerin,

      was Du suchst, ist eine Taschenlampe mit „memory“-Funktion, die in dem Modus startet, wie Du sie ausgeschaltet hast.
      Falls Interesse an diesem Thema besteht, kann ich Dir Dealextreme empfehlen: Da bekommst Du die Chinalampen (ja, der Großteil kommt daher) zum angemessenen Preis.
      Achte auf die Akkuart (die kleine 16340er oder Standard 18650er, aber unbedingt „Protected“ kaufen -> Mindert die Explosions- und Brandgefahr deutlich), sowie den eingebauten LED-Chip.
      Die LEDs unterscheiden sich in ihrer Effizienz ganz maßgeblich:
      -> XM-L2 Serie (im Dezember rausgekommen, recht neu und effizient, vergleichsweise teuer)
      -> XM-L U2 Chips (guter Wirkungsgrad, aber vergleichsweise teuer
      -> XM-L T6 Chips (De facto Standard bei Taschenlampen, gute Preis-Leistung)

      Zum Abschluß eine kleine Kaufempfehlung nebst eigenem Review (allerdings in englischer Sprache) auf DX.com: http://dx.com/p/193174 (SKU 193174)
      Die Helligkeit dieser 25W-LED Taschenlampe ist größer als die von 2x55W H4-Scheinwerfern (!)

      Sei‘ so frei, und frage, wenn Du Fragen hast :-)

      azev

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