Weltpremiere der neuen Mercedes Benz S-Klasse

Mercedes Benz S-Klasse, via Mercedes Benz

Mittwochabend wurde in Hamburg-Finkenwerder die neue S-Klasse von Mercedes Benz vorgestellt. Viele neue Technologien feierten ihre Premiere in der Oberklassenlimousine, die es später zum Usus in der Automobilbranche wurden.

Für Mercedes Benz sei die S-Klasse laut Vorstandsvorsitzendem Dr. Dieter Zetsche, was die Mona Lisa für Leonardo da Vinci oder Satisfaction für die Rollingstones sei. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen setzt Mercedes wieder neue Maßstäbe. Der Maybach wurde von der Liste gestrichen, nun muss ein anderes Auto zu Luxusmarken aufschließen können.

Innere und äußere Werte

Das Interior bietet schon einiges an solchem Luxus: gestepptes Leder, Holz, Hot Stone Massagesitze, Liegesitze und Klapptische. Fahren erster Klasse. Unter der Haube sieht es ähnlich prämiert aus: “Intelligent Drive” fasst unzählige Assistenzsysteme, Kameras, Sensoren und Radars zusammen, die fast autonomes Fahren ermöglichen. Dem Stop and Go des Staus gegenüber ist die S-Klasse gewappnet. Via Distronic Plus heftet sich der Wagen an den Vordermann. Ungesehene Passanten oder Fahrradfahrer erkennt die Technik und löst rechtzeitig die Bremse aus. Relativ gerade Strecken mit flachen Kurven bewältigt der Mercedes selbst – allerdings nur maximal zehn Sekunden. Danach wird der Fahrer wieder aufgefordert, die Hände an das Lenkrad zu legen.

Noch angenehmer wird die Fahrt durch ein Feature mit dem ominösen Namen “Magic Body Control”. Kameras in der Windschutzscheibe erfassen die Straßenverhältnisse vor dem Fahrzeug, erkennen Unebenheiten und bereiten das Fahrwerk darauf vor, sodass der Autofahrer kaum etwas spüren dürfte – jedoch nicht serienmäßig.

 

Lauter Spielereien in der S-Klasse

Als erstes Auto verzichtet die S-Klasse vollends auf Glühbirnen. LED heißt hier die das Leuchtmittel der Wahl. Davon sind 500 im Fahrzeug verbaut, 300 allein im Innenraum. Das Amaturenbrett wurden generalüberholt und besteht nun aus zwei 12,3 Zoll großen Bildschirmen. Mit speziellen Apps auf dem Smartphone lassen sich verschiedene Einstellungen vornehmen, etwa das Verstellen der Sitze oder der Klimaanlage, etc. Die S-Klasse verfügt über eigenes WLAN, sodass Google Maps und andere beliebte Apps problemlos verwendet werden können.

Die neue S-Klasse hat im Vergleich zu ihrem Vorgänger rein optisch etwas abgespeckt. Sie wird in vier Ausführungen erhältlich sein: Als S400 Hybrid, S500, S350 BlueTEC und S300 BlueTEC HYBRID. Letzterer angeblich mit einem Verbrauch von 4,4 Litern auf 100 km. Spannend wird, ob und wann es welche Technologien in den Standard des Automobils schaffen.

[via engadget; Mercedes Benz]

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    1. Das stimmt auch nicht, Mercedes hat vor Jahren angefangen Qualität einzusparen und wäre daran fast pleite gegangen, als dann der Vorstand gewechselt wurde, wurde es viel besser. Keine Ahnung, was du für einen Mercedes hast, aber das Auto hat wirklich einiges an Qualität und ich will auch gar nicht erst Anfang es mit sowas wie einem BMW zu vergleichen…

  1. Was ist denn falsch bei dir? Sollen sie etwa wieder zu diesen Engels-Scheinwerfen von 2008 zurückkehren? Das sind die besten Scheinwerfer die ich je gesehen habe!

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