Test: Die Nikon D7100 – Eine DSLR für professionelle Hobbyfotografen

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Die Nikon D7100 bildet das neue Flagschiff der semiprofessionellen digitalen Spiegelreflexkameras von Nikon. Sie kann seit Februar 2013 für einen Preis von circa 1200 Euro erworben werden und vereint viele interessante Features unter ihrem Gehäuse. In diesem Test beschäftigen wir uns mit dem Kit bestehend aus der D7100 mit 24,1 Megapixel und einem AF-S DX 18-105 mm Standard-Objektiv.

Ein paar Fakten zum warm werden

Mit einem Gewicht von circa 765 Gramm wurde die Nikon D7100 ein wenig leichter als ihr Vorgänger. Die Tastenbelegung wurde im Vergleich zu früheren Modellen auch beibehalten, wobei eine zusätzliche „i“-Taste hinzugekommen ist. Diese ermöglicht ein direktes Aufrufen und Bearbeiten der wichtigsten Funktionen. Die restliche Tastenbelegung ist nahezu identisch mit der Nikon D600. Die Tasten reichen vom digitalen Zoom, über den Info-Button und dem Mülleimer bis hin zu einer selbst belegbaren Taste. Die Nikon D7100 besitzt außerdem einen 3,2 Zoll TFT-Monitor, welcher allerdings weder einen Touchscreen besitzt noch ausgeklappt werden kann. Das soll nicht als direkte Kritik angesehen werden, doch hätten diese Features die Bedienung vereinfachen können. Foto 2 (2)Zudem kann die Nikon D7100 statt dem vielleicht erwarteten Vollformatsensor nur mit einem Bildsensor im kleineren APS-C-Format aufwarten. Dennoch: Das Display stellt bisher das Beste aus dem Hause Nikon dar und wurde ebenso in den Spitzenmodellen wie der D4 oder D600 verbaut. Die Auflösung des Displays verblieb aber bei 640 x 480 Pixel.

Die technischen Raffinessen der Nikon D7100

Die ISO-Werte reichen von 100 bis 6400 und können bis zu ISO 25.600 erweitert werden, wobei die Auto-Einstellung in vielen Bereichen für Hobbyfotografen vollkommen ausreicht. Die Angabe vom Hersteller, das diese Kamera selbst bei minimaler Beleuchtung schnelle und vor allem scharfe Bilder schießen kann, wurde in unserem Test bestätigt. Der Autofokus reagiert auch bei schwachem Licht, wobei man teilweise schnellere Erfolge mit einer geringeren Anzahl an Autofokuspunkten erzielen kann. Der Fotograf kann hier zwischen 51 und 11 Autofokuspunkten auswählen. Wenigere Autofokuspunkte können in manchen Fällen aber auch eine schlechtere Bildqualität bewirken, sodass jeder Nutzer seine individuellen Einstellungen vornehmen muss. Die Autofokuspunkte bei der Nikon D7100 im Vergleich zur D600 zu erhöhen war eine sehr gute Entscheidung. Diese schießt ihre Bilder noch immer bei 39 Autofokuspunkten.

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Anschlüsse und Slots bei der Nikon D7100

Auf der rechten Seite, direkt unter einer Klappe, befinden sich zwei separate SD-Karten-Slots. Die Fotos können grundsätzlich als JPGs oder als RAW-Aufnahmen gespeichert werden. Die Speicherung selbst kann vom Nutzer aber selbst bestimmt werden. Ob nun alle JPGs auf die eine SD-Karte kommen und RAWs auf die andere Speicherkarte oder Fotos und Videos von einander getrennt werden sollen – ihr entscheidet. Und wer eine rasche Kopie seiner Daten benötigt, der kann die Daten jederzeit auf der zweiten Karte vervielfältigen. Grundsätzlich sind 2 Slots aber schon an sich klasse, denn dadurch gelingt dem Fotografen auch noch die letzte Momentaufnahme, wenn die erste SD-Karte gerade voll geworden ist.

Die linke Seite erwartet euch mit einer stolzen Sammlung an Anschlüssen. Darunter: USB 2.0, ein externes Mikrofon (3,5mm), HDMI, ein Kopfhörereingang oder ein Anschluss für das GPS-Modul. In den meisten Fällen – also bei der platt ausgedrückten „Straßen-Filmerei“ – sollte das Stereo-Mikrofon ausreichen, welches sich vor dem Blitzschuh befindet.

Videos in FullHD

Die Aufnahme von Videos in FullHD gelingt bei wahlweise 30p, 25p oder 24p pro Sekunde (Vollbilder). Im 1.3x Crop-Modus werden die Videos mit 60 oder 50 Halbbildern gefilmt. Dabei konnten wir eine akzeptable Schärfe und einen ausgewogenen Farbton feststellen. Egal wie ihr euch entscheidet: Schaltet nicht in den kontinuierlichen Autofokus. Zu oft fokussiert die Nikon D7100 nach und kann so manche Aufnahme dadurch mit unscharfen Bildern vermasseln. Und wer professionell mit der D7100 arbeiten möchte sollte trotzdem ein externes Mikrofon anschließen.

Unsere Meinung zur Nikon D7100

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Aktuell kommt in ihrem Segment wenig an die Nikon D7100 heran. Die kleinere Nikon D5100 kann zwar für knapp 400 Euro weniger erworben werden, doch müsst ihr dabei auch auf den ausgezeichneten Autofokus und eine äußerst ansprechende Verarbeitung verzichten. Bei Canon findet ihr als geeigneten Vergleich aktuell nur die ein wenig veraltete 60D.

Für einem Preis von momentan circa 1.200Euro erhaltet ihr das Standard-Kit der Nikon D7100 mit dem AF-S DX NIKKOR 18-105mm Objektiv. Dieses Standard-Objektiv macht zwar Spaß, aber dafür nicht lange. Ihr werdet euch also relativ bald umsehen und eine neue Fixbrennweite, oder ein Tele-Objektiv kaufen wollen. Das sind zwar zusätzliche Kosten, doch mit solchen Ausgaben könnt ihr bei jedem Standard-Kit – auch anderer Anbieter – rechnen. Grundsätzlich sei gesagt: Die Nikon D7100 macht unglaublich Spaß, weil sie ein wirklich professionelles Gerät darstellt, welches verhältnismäßig wenig Geld kostet. Zudem steht diese DSLR momentan relativ allein auf dem Markt in ihrem Segment. Die Konkurrenz muss den Vorsprung erst einmal aufholen den Nikon mit seiner D7100 geschaffen hat.

 

gizrank 50 SterneGizRank 5 von 5 Sternen

 

Hier geht es zum Test zur Nikon Coolpix A

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  1. was n test.
    einer der schlechtesten und nichtssagenden tests die ich je zu einer kamera gesehen hab.
    ich nahm bisher an, dass zu einem test auch die bildqualität und andere relevante eigenschaften gehören.

  2. So was nennt sich Test?!

    Die Bilder schauen aus wie mit dem Handy aufgenommen.
    Beispiels Bilder einfach nicht vorhanden. Sehr schwach!
    Die Informationen im Text sind wirklich mau. Wenn ich schon die Kamera zur Hand habe, sollte man, dann doch eigene Datails mit einbringen und ned nur des standart geschnüllze, von den anderen abschreiben.

    Einfach nur Schwach. Schade um die Zeit die du reingesteckt hast.

  3. Selbst die offizielle Pressemitteilung von Nikon war hinsichtlich des Informationsgehalts zur D7100 aussagekräftiger als dieser sogen. Test.

    Man kann als Profi zwar mit dieser Kamera arbeiten, und es gibt auch Profis, die dies tun. Aber im Grunde handelt es sich um eine Amateurkamera der gehobenen Klasse, für eine professionelle Kamera fehlt es der D7100 nicht nur erheblich an Dauergeschwindigkeit bei Fotoserien, sondern es sind auch zu viele Spielereien (Motivprogramme u. ä.) an Bord, die ein Profi nicht benötigt und die bei der schnellen Bedienung der Kamera nur hinderlich sind und die Auflösung ist mit 24 MP für eine Reportagekamera viel zu hoch (optimal sind dafür ca. 16-18 MP).

  4. Danke für Deinen Post „Test: Die Nikon D7100 – Eine DSLR für professionelle Hobbyfotografen“
    ich hatte eine Nikon D500 und habe mir jetzt die Nikon D7100 zugelegt, ist schon eine tolle Kamera. Aber mit dem Kit-Objektiv AF-S DX Nikkor 18-105 mm sind die Fotos nicht so scharf, wie ich sie gerne hätte.
    Vielleicht mache ich Fehler, könntest Du ein paar Tipps geben und Deine Erfahrungen mitteilen.

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