Wordlock Stor-More: Wer sucht den Schlüssel im Schloss?

stor-more; via crowd supply

Der Wordlock Stor-More ist ein Behälter, der die Fußmatte oder Kübelpflanze neben dem Eingang um eine ihrer Aufgaben erleichtert. Ihr seid nicht zu Hause, müsst aber jemanden in die Wohnung lassen. Versteckt den Schlüssel da, wo man ihn am wenigsten erwartet: Am Schloss selbst.

Es gibt ein paar Verhaltensweisen, über die wir uns im Klaren sind, die wir wider besseren Wissens doch tun. Wie öffentliche Toilettentüren etwa einen halben Meter über der Klinke zu öffnen, obwohl jeder den selben Einfall hat oder den Hausschlüssel unter der Fußmatte oder in Schuhen vor der Tür verstecken. Klar, dass Einbrecher hier als allererstes nachsehen. Wie wäre es aber, wenn ihr den Schlüssel dort verstecken könntet, wo man ihn am wenigsten erwartet? In einem Schloss selbst.

Worldlock Stor-More besteht aus einem widerstandsfähigen Behälter an einem an einem Vorhängeschloss. Er soll Hammerschlägen, Sägen und Rost standhalten. Den Schließmechanismus befestigt ihr am Türknauf oder an der Wand. So sollen bis zu 30 Schlüssel, Kreditkarten und was ihr sonst noch hinterlassen wollt darin Platz haben. Unsicher erscheint nur das vierstellige “Zahlenschloss”, welches mit Buchstaben versehen ist. Wahrscheinlich neigen Käufer des Worldlock Stor-More der Einfachheit halber dazu, sinnvolle Worte als Kombination zu verwenden. Sicher ist es auch kein Trumpf, sollte der Schlüssel im Metallbehälter klappern, was ziemlich eindeutig offenbaren dürfte, was sich darin befindet und nur weitere Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Finanzieren will sich das Schloss über Crowd Supply. Dort findet ihr auch ein entsprechendes Video. Geworben wird sogar damit, dass Wörter einfacher zu merken seien als Zahlenkombinationen. Ob das wirklich ein Vorteil ist? Kosten soll das Stor-More zwischen 30 und 50 Dollar – je nach Bestellzeitraum und Anpassungen.

[via Crowd Supply; Red Ferret]

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  1. Aha. Ein neues, wahnsinnig innovatives Gadget. Erinert mich irgendwie an das ABUS-Produkt namens KeyGarage, das seit Jahren auf dem Markt ist.

  2. Hallo hurtz! Ja, neu ist es nicht unbedingt. Allerdings wirbt der Hersteller mit dem wesentlich größeren Füllvolumen. Schau dir doch mal das Video auf Crowd Supply an, dort siehst du es.

  3. Man könnte mit solchen Teilen, z.B. Kreditkarten, Geld, Dokumente, z.B. auf Reisen im Hotelzimmer, am Heizkörperrohr befestigen und sichern.
    Den die Zimmertresore in Hotels haben oft Generalpasswort, und können damit durch Mitarbeiter geplündert werden…
    Oder wenn man „Bekanntschaften“ mit auf Hotelzimmer einläd…

    Aber wie reagiert die Airport- Sicherheit bei Röntgen auf so ein Teil im Reisegepäck ?

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