Liberator: US-Ministerium beunruhigt über Unkontrollierbarkeit von Schusswaffen aus dem 3D-Drucker

Liberator, via defense distributed

Anfang des Monats berichteten wir bereits über die „Liberator“, die erste Handfeuerwaffe aus dem 3D-Drucker.Nachdem US-Behörden den Liberator-Bauplan löschen ließen, äußerte sich nun das Ministerium für Innere Sicherheit zur Unkontrollierbarkeit von Schusswaffen aus dem 3D-Drucker. Die australische Polizei indes testete die Liberator auf ihre Funktionstüchtigkeit.

Fox News berichtet, dass dem Nachrichtenmedium ein Bericht von Homeland Security vorliege, in dem das Ministerium seine Bedenken über Kontrollmöglichkeiten mitteile. Das Dokument soll an Strafverfolgungsbehörden als Lagebericht adressiert sein. „Die Fortschritte im 3D-Druck […] und die Schwierigkeiten, File-Sharing-Aktivitäten zu kontrollieren, könnten ein Risiko für die Öffentlichkeit darstellen“, zitiert Fox News den Bericht. Am Ende des dreiseitigen Dokuments stehe folgendes Fazit des Ministeriums: „Die Zugänglichkeit einzuschränken, könnte sich als unmöglich herausstellen.“

Im australischen Bundesstaat New South Wales unterzog die Polizei derweil die Liberator einem Funktionstest. In einem Youtube-Video zeigen die Beamten ihre Testergebnisse – und warnen nicht nur vor der Gefahr für Zielpersonen, sondern auch von denen für Benutzer der Waffe:

[Fox News, Youtube]

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  1. Wer denkt hier ginge es um Sicherheit irrt gewaltig. In jeder Ecke der USA kann man sich Waffen kaufen ohne Lizenz, Hintergrundcheck und Datenerfassung. Und das alles ganz legal. Waffen Marke Eigenbau existiert auch schon seit es Schusswaffen gibt. Mit dieser Aufruhr will man zweierlei Sachen sicherstellen. Erstens der Profitschutz der Waffenlobby und zweitens eine rechtliche Grundlage für die staatliche Reglung der 3D Drucker, sprich: wo und was wurde produziert und welche Ressourcen wurden verwendet.
    Ist letzteres sichergestellt, dann kann man sich auch ganz legal solche Waffen aus dem Drucker drucken, wenn man einen gewissen „Betrag“ an die Waffenlobby bezahlt. Dann wird es auch als innovativ und zukunftsweisend vermarktet, in Einklang mit konservativen Werten, geschützt durch den 2. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten.

    1. @Belzebub
      Leider hast du die Problematik nicht erkannt. Das Problem ist nicht, dass du in den USA an jeder Ecke legal oder illegal eine Waffe bekommen kannst, sondern dass diese äußerst präziesen Druckerwaffen nicht in Scannern am Flughafen erkannt wird.
      Du Thematisiert und Agumentierst deine Abneigung der US-Waffenlobby mit Lizenzgründen.

      Gruß

  2. Mit welchen Kunststoff haben die gedruckt ?
    Ist ggf. nur Masche um interessierte Nachbauer abzuschrecken …
    Jeder der so ein Teil 3D druckt, sollte sowieso vorab testweise mit ultra- starken Munition die Stabilität testen !

  3. Stuss ist das.

    Es gibt haltbarere Kunststoffe, die man nur bohren muss. Da braucht keiner so einen Drucker für.

    Und, solange man die Patronen nicht drucken kann, ist das eh sinnfrei.

    Jedes Messer ist zudem bei der hier zu erwartenden Schussleistung effektiver.

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