Erster Fertig-3D-Drucker aus Deutschland: iRapid

iRapid

iRapid ist der erste zusammengebaute 3D-Drucker der aus Deutschland. Einfach einstecken und schon lassen sich eigene Objekte verwirklichen, so wirbt die gleichnamige Firma aus Köln. Mit 999 Euro ist er zudem vergleichsweise günstig.

3D-Drucker lassen sich in Deutschland schon länger erstehen, teils auch schon fertig für den Gebrauch. Für viele ist der Aufwand des eigenständigen Zusammenbaus doch zu hoch oder aufgrund des Mangels an entsprechenden Fertigkeiten schlichtweg nicht möglich. Wen trotzdem die Faszination des 3D-Drucks nicht los lässt, der kann zum iRapid greifen. Für manch einen mag es, möglicherweise auch nur aus psychologischen Gründen, ein Kaufargument sein, ein Produkt aus Deutschland zu erwerben. Nicht zuletzt wegen der Inanspruchnahme des Kundendienstes, der gerade für Anfänger im 3D-Druck das ein oder andere Mal eine helfende Hand darstellen dürfte.

Wer sich überlegt den iRapid nach Hause zu holen, sollte 999 Euro parat haben. So viel kostet der Fertig-Drucker und ist damit vergleichsweise günstig. Der Fabbster, auch aus Deutschland, aber als Bausatz, kostet rund 700 Euro mehr.

Natürlich bietet iRapid auch entsprechend Nachfüllkunststoff in verschiedenen Farben an. Zwar ist es etwas nebensächlich, aber dennoch gibt es den iRapid selbst in vier verschiedenen Farbvarianten: Schwarz, Rot, Grün und Blau.

[via iRapid]

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  1. Man man man… immer dieser „Kleinscheiss“…. Der Drucker mit einem Druckbereich von 300x300x300 und alles wäre gut. Würde doch praktisch dasselbe kosten. Was soll ich denn mit 100x100x100? Will mir doch nicht nur Flaschendeckel drucken… Sorry für den „Ton“, aber merken die Hersteller eigentlich nicht, dass die Teile für viele Gegenstände schlichtweg zu klein sind? Klar, die meisten Alltagsgegenstände kann man damit zwar erstellen (ich denke da an viele Beispiele aus dem Netz, wo irgendwelche Haken und Klammern gedruckt wurden… Bullshit…)… Aber Alltagsgegenstände sind nun mal Alltagsgegenstände, ergo eh überall sofort und billig verfügbar – sowas drucke ich nicht stundenlang auf einem 1000€-Gerät (+Materialkosten).

    1. Ach ja, hast du schonmal davon gehört, dass die Firmen auch gucken müssen wie sie die Teile irgendwie erschwinglich machen?

      Natürlich hätte ich auch am liebsten einen 3D-Drucker, der Objekte bis zu 10m länge drucken könnte, er sollte farbig drucken können und verschiedene Materialien kombinieren können und das bitte alles mit sehr hoher Auflösung.
      Und das Verbrauchsmaterial sollte günstig und wiederverwendbar sein ;-)

      Irgendwann wird soetwas sicherlich auch für den Otto-Normalverbraucher möglich sein, aber in den Anfängen des privaten 3D-Drucks wird man sich mit einfacheren und kleineren Geräten zufrieden geben müssen oder sein Projekt an eine 3D-Drucker-Fabrik weitergeben müssen.

      Ansonsten hält dich niemand auf, einfach einen Selbstbau-3D-Drucker etwas größer zu dimensionieren.

      1. Ein Gerät mit 3-Facher Kantenlänge würde kaum mehr kosten – ob das Gestänge nun 10cm hat, oder 30, macht praktisch keinen Unterschied. Und die paar Zentimeter mehr an Kabeln sollten auch noch drin sein. Das teure ist doch die Elektronik inkl. Software, nicht der Rahmen. Und bevor ich mich über Wochen in das Thema einlese und selber sowas baue (was wieder Wochen oder Monate dauern würde, bis alles hinhaut – habe nämlich nur sehr wenig Freizeit), lege ich lieber 1000€ auf den Tisch und habe etwas, von dem ich weiß, dass es funktioniert. Hinsichtlich Auflösung, Materialmix, Farben etc. würde ich mich mit den aktuellen Leistungsdaten zufriedengeben…

    2. Der teurere Fabbster hat wenigstens mögliche Produktmaße von 230 x 230 x 210
      Auch nicht sensationell, aber in jeder Achse mehr als doppelt so viel.
      Und immerhin reicht das zumindest für eine Handyhülle aus.

  2. Ich frage mich wozu diese blöden Kommentare???? Die Luete haben den ERSTEN 3D-Drucker FERTIGGERÄT hergestellt und sind somit DIE EINZIGEN UND ERSTEN AUS DEUTSCHLAND.

    Überall sind sie beliebt und bekannt nur hier bei uns gibt es jemanden der immer meckert, warum?

    Wenn du größere Dimensionen haben möchtest, dannn kauf dir einen Drucker für 10.000Euro und alles ist ok ;)

    Lass iRapid sein Ding durchziehen, denn sie haben es verdient. Sei nicht neidisch.

    1. keine Ahnung, wo bei Dir die Zeit stehengeblieben ist, das Teil ist einfach ein veraltetes Spielzeug in einer Neuauflage. Mein alter Rapman spielt da schon eine Klasse höher und kann mit seinem Dual-Extruder verschiedene Materielien mischen.
      Größeren Druckraum und kleinere Schichtdicken als 0.25mm damals besonders bei Fertiggeräten durchaus normal. Dazu gibt es meist auch noch die Option mehrerer Druckköpfe um Multimaterial zu drucken. Vom Preis nehmen sich die heutigen Fertiggeräte nicht mehr viel.
      Wenn ich nur billig will, ist der iRapid mit seinen doch bescheidenen Parametern zu teuer.
      Dann doch lieber z.B. den Velleman K8200 für 699€ als einfachstes Kit. Wer 3D Modelle designt kann die paar Blechteile bestimmt auch zusammenschrauben, hat Geld gespart und einen von den Druckparametern besseren Drucker.

      1. Ja, dann mach doch und geh weg von dieser Seit. Wenn dir der iRapid 3D- Drucker nicht gefällt, dann mach ne Fliege!
        Neider haben hier nichts zu suchen ;)
        Ich haben einen und bin sehr zufrieden!!! Wie auch andere Kunden, die ich persönlich kenne.

    2. 1. Ob sie die ersten waren, die ein Fertiggerät angeboten haben, sei mal dahingestellt. Jedenfalls sind es bei weitem nicht die Einzigen. Und auch nicht die einzigen aus Deutschland.
      2. Niemand macht die hier genannte Firma nieder. Es geht mehr um den Markt als Ganzes. Wie schon jemand anderes hier sagte: Damit kann man nicht mal eine Handyhülle drucken…
      3. Bitte erkläre mir, wie du darauf kommst, ich sei neidisch. Meine Aussage war: „Der Markt produziert aktuell nicht das, was sich mutmaßlich viele potenzielle Käufer wünschen.“
      (4. Muss ich mich bei deinem Ausdruck und Textverständnis doch fragen, ob du selbst deutsch bist – woher also der Stolz? :D)
      Für mich _wirken_ deine Aussagen wie von einem sehr jungen Menschen, der sein Taschengeld kürzlich in sowas investiert und anschließend festgestellt hat, dass das Teil doch nicht so das Gelbe vom Ei ist – und sich die Investition irgendwie schönreden will.

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