Tesla-Elektroauto für die Massen: In 3 bis 4 Jahren für rund 36.000 Euro

(Bild: Tesla)

Elon Musk, der Chef des Elektroauto-Herstellers Tesla, will in den nächsten drei oder vier Jahren ein Fahrzeug mit Batterieantrieb auf den Markt bringen, das nur halb soviel kostet wie die aktuelle Luxuslimousine Tesla Model S, das in Deutschland ab 71.400 Euro angeboten wird.

Ein preiswertes Modell für die Massen – das ist die Vision von Tesla-Chef Elon Musk. Auf der Konferenz D11 kündigte der Visionär an, dass sein Unternehmen in den nächsten drei bis vier Jahren ein Fahrzeug auf den Markt bringen wird, das ungefähr die Hälfte dessen kostet, was bislang für das Tesla Modell S verlangt wird. Es kostet 71.400 Euro. Ein Elektroauto für 35.700 Euro soll es also sein. Kein Pappenstil, definitiv kein Billigauto aber dennoch wäre es ein großer Fortschritt für das Unternehmen.

Das Einsteigerauto von Tesla wäre ungefähr 20 Prozent kleiner als das Model S (Länge 4,98 Meter), sagte Musk. Er betonte, dass es normal sei, dass es etwas dauert, bis Spitzentechnologie im Mainstream landete und verwies auf die ersten Mobiltelefone, die auch groß, teuer und mit recht schlechter Sprachqualität auf den Markt gekommen sind. Eine neue Technologie müsse mindestens drei große Produktzyklen überwinden, bevor sie massenmarkttauglich sei.

Wie ist das bei euch? Würdet ihr euch vorstellen können, ein Tesla-Elektroauto für rund 36.000 Euro zu kaufen? Die Reichweite dürfte bei aktuellem Technikstand bei ungefähr 300 km pro Ladung liegen.

[Via AllThings D]

Tesla Model S

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  1. Wenn das nötige Kleingeld da wäre, würde ich jetzt schon einen Ampera fahren. Wichtig sind min. 5 Sitze, 150 bis 300 km Reichweite und vor Allem eine brauchbare Infrastruktur zum Laden. Wenn dann die Preise noch auf das gleiche Niveau wie bei vielen Dieseln runtergehen, ist ein elektrischer Antrieb mit Sicherheit eine Alternative.

    1. Ampera das wohl schlechteste e auto das es giebt die batterie schaft gerade mal 80 km und das auto hat einen sprit verbrauch von knapp 10l auf 100km

  2. Damit wäre man dann preislich ungefähr in der oberen Mittelklasse angekommen. Sofern das Auto da technisch und von der Ausstattung halbwegs mithalten kann und mit Design und Fahrspaß punktet, könnte das klappen.

  3. Ein Elektroauto sollte dem Auto mit Verbrennungsmotor wohl nicht unbedingt ähnlich sehen, denn es hat ganz andere Probleme, aber auch enorme Vorteile. So muss z.B. kein Radantrieb mit all seinen Verlusten mehr sein. Schon hier liegt ein gewaltiges Einsparpotenzial. Was raus kommt hängt davon ab, wie weit die “Macher” auch wirklich voraus denken können, ohne immer bei der Alttechnik eine Rückversicherung einzugehen.

  4. Das Design des Autos ist in jedem Fall spektakulär. Ich frag mich nur, ob wir uns einen Gefallen tun würden, wenn wir alle auf Elektroautos umsteigen würden. Letztendlich würden wir von einem Monopolisten (Mineralölindustrie) zu einem anderen (Stromindustrie) wechseln.

  5. @manfred: mit dem Unterschied dass man Bei Strom viel mehr Möglichkeiten hat es zu produzieren und damit auch die dezentrale Erzeugung möglich wäre (Wäre!)

  6. Für die Massen? Ich kenne niemanden, der 36.000 Euro für so ein Spielzeug zu verschenken hat. Allerdings kenne ich auch niemanden der so naiv ist und tatsächlich glaubt mit einem Elektroauto der Umwelt etwas gutes zu tun…

    1. Hallo Jürgen,
      ich bin so “naiv”….
      Aber der anerzogenen allgemeinen Meinung nach ist es wahrscheinlich besser,
      den von der Konstruktion her mehr als 120 Jahre alten Verbrenner mit möglichst
      viel PS weiter zu fahren. Kriege ums Öl, Umweltkatastrophen durch Tanker,
      Bohrinseln usw. eingeschlossen.

  7. Ich kannte bis ich deinen Kommentar gelesen habe niemanden, der die Vorteile eines Elektroautos auf die Umweltverträglichkeit reduziert. So ist das Leben…
    Das Auto zu hause “betanken” zu können, das praktisch lautlose fahren und die lineare Beschleunigung wären für mich genug Grund, die 36T Euro zu bezahlen.

  8. Werde mir in den nächsten Jahren mit Sicherheit ein E-Auto ( Tesla) Kaufen. Mit eigener Energie aus Solarstrom kostet das tanken dann nicht ganz so viel wie an der Tankstelle. Die Reichweite mit über 300 km wird in den nächsten Jahren mit besseren Batterien noch weiter gehen.

  9. So lange der Wirkungsgrad und der Preis der Akkus nicht wesentlich verbessert wird,
    gebe ich dem SERIELEN- Hybrid (wie bei Ampera) die größten Chancen…

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