MagicBand – Wearable für Disney World

Disney MagicBand, via http://allthingsd.com/20130529/tomorrowland-today-disney-magicband-unlocks-new-guest-experience-for-park-goers/?refcat=d11

Bald benötigen Besucher des Disney World Resort in Orlando keine Tickets mehr innerhalb des Parks. Stattdessen müssen sie einfach nur das MagicBand am Arm tragen und an einen Touch-Point halten. 

Walt Disney sagte einmal, “We keep moving forward, opening new doors, and doing new things, because we’re curious and curiosity keeps leading us down new paths.” Es dürfte Mickeys Vater freuen, sein Unternehmen seiner Philosophie folgen und neue Wege erschließen zu sehen. So soll das MagicBand neben Zugang zu Fahrgeschäften beispielsweise auch als Schlüssel für das Hotelzimmer dienen. Angedacht ist auch, das Allzweckband zur Bezahlung von Speisen und Getränken zu verwenden.

Thomas Staggs, Vorsitzender der Walt Disney Parks und Resorts, demonstrierte auf der D11 Konferenz das Wearable und erläuterte, wie es das Erlebnis für die Besucher verbessern soll. “Das MagicBand ermöglicht es, alle Angebote des Parks zu beanspruchen, ohne zehn bis 15 Tickets mit sich führen zu müssen.” Entwickelt wird das MagicBand schon seit Jahren. Es enthält ein Kurzwellengerät zum Versenden und Empfangen von Hochfrequenzsignalen, die an Touch-Points mit Mickey-Emblem eingelesen werden können.

Früher musste man seine Tickets einscannen lassen. Gab es damit ein Problem, war es in den meisten Fällen nötig, die lange Schlange zu verlassen und sich beim Besucher-Service zu melden. Mit dem MagicBand soll alles etwas zügiger gehen. Gibt der Touch-Point grünes Licht, kann man weiter gehen. Bei Blau eilt sofort ein Angestellter herbei.

 

MagicBand: Bedenken zur Sicherheit

Neben der Möglichkeit, Zugang zu den Themenparks und den Hotels zu verschaffen, soll das MagicBand sich mit der My Disney Experience-Website verbinden können.  Das wiederum beinhaltet Schnellreservierungen für kürzere Wartezeiten an Fahrgeschäften oder Plätze für ein Feuerwerk. Disney World-Besuchern ist es möglich, das Armband auch mit ihrer Kreditkarte verbinden, um damit Zahlungen vorzunehmen. Natürlich erst nach PIN-Abfrage.

All die Daten, die das MagicBand benötigt, lassen Datenschützer die Stirn runzeln. Disney zufolge aber speichert es keinerlei personenbezogene Informationen. Bei Verlust oder Diebstahl ließe sich das Band sperren. Zur weiteren Sicherheit sei es Eltern möglich, die Armbänder ihrer Kinder – nicht nur finanziell – zu beschränken.

Zeitgemäß ist auch eine Verbindung mit der MyMagic+ App möglich, die die Besuchererfahrung noch weiter verbessern soll. Darüber hinaus gebe es Überlegungen, das MagicBand künftig mit Disney-Videospielen zu verwenden.

[via AllThingsD]

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