Robotki: Polizeieinsatz wegen CoD-Statue

Robotki von CoD-Statue als Geisel genommen, via http://www.polygon.com/2013/5/31/4383220/robert-bowlings-robotoki-invaded-by-lapd-after-curious-designer

Zu einer Gebäudestürmung durch die Polizei kam es vor wenigen Tagen in Los Angeles. Beim Indie-Spielehersteller Robotki kam es zu einer vermeintlichen Geiselnahme. Erst im Gebäude stellten die Polizisten fest, dass der Übeltäter, eine am Fenster stehende Call of Duty-Statue, gar niemanden festgehalten haben konnte.

Ob es ein gut geplanter PR-Streich ist oder einfach nur eine Kette dummer Zufälle: So etwas kommt auch nicht alle Tage vor. In Los Angeles stürmte die Polizei des LAPD das Gebäude des Spieleentwicklers Robotki auf Ruf durch einen Panik-Knopf und nahm den Firmengründer Robert Bowling vorübergehend fest. Der Panik-Knopf wurde erst wenige Tage zuvor dort installiert, da es gegenüber den Mitarbeitern mehrfach zu Todesdrohungen gekommen sei. Ein anonym bleibender Mitarbeiter sah den Knopf beim Verlassen seiner Arbeitsstelle zum ersten Mal und drückte ihn aus Jux und Tollerei.

Kurz darauf trafen die Polizisten bei Robotki ein und erkannten angesichts eines schwer bewaffneten Mannes am Fenster den Ernst der Lage. Dass es sich dabei um eine lebensgroße Statue der Call of Duty: Modern Warfare 2-Figur Simon “Ghost” Riley handelte, konnten die Beamten noch nicht wissen. Es dauerte nicht lange, bis die Situation aufgeklärt wurde. Aufgrund der unglücklichen Umstände wird nicht einmal der Knopfdrücker mit einer Strafe zu rechnen haben. Vielleicht auch, weil die Polizisten sich im Anschluss mit der Benutzung des NES Controller Coffee Table im Büro von Robotki gnädig stimmen ließen.

[via Der Standard; Polygon]

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