Eine temporale Tarnung aus Lasern kann Daten in der Zeit verstecken

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Zeit-Tarnungen sind doch so viel cooler als Unsichtbarkeitstarnungen, nutzen sie doch die verdammte Zeit, um Dinge zu verstecken, nicht irgendwelche dummen Sichttricks. Diese neue Methode, eine Zeit-Tarnung zu verwenden, ist die erste, die Daten in hoher Geschwindigkeit verstecken kann. Sie könnte die IT-Sicherheit als Ganzes verändern.

Die Idee hinter einer Zeit-Tarnung ist an sich einfach (vergleichsweise). Wenn man Lichtwellen zeitlich auseinanderstreckt und anschließend wieder komprimiert, so sollte es möglich sein, Zeittaschen zu erzeugen, um Dinge zu verstecken (Glaubt ruhig an diese vereinfachte Theorie, es ist deutlich bequemer für unsere kleinen Hirne, damit zu leben). Wissenschaftler der Cornell University in Ithaca, New York, haben nun die erste funktionierende Zeit-Tarnung mit Hilfe von Laserpulsen gebaut. Das war großartig.

Nicht so großartig war, wie lange es dauerte. Es gab einfach nicht genügend Zeitfenster, um Daten mit großer Geschwindigkeit zu verstecken. Um also eine schnellere, nützlichere Zeit-Tarnung zu bauen, hat der Wissenschaftler Joseph Lukens, seines Zeichens Elektro-Ingenieur der Purdue University in Indiana, mit seinen Kollegen einen Phasenmodulator genutzt.

Einen was? Scientific American erklärt:

„Lukens Team erzeugte seinen Talbot-Teppich in der Zeit, indem sie Laserlicht durch einen ‚Phasenmodulator‘ schickten, einen Wellenleiter mit einer angeschlossenen, oszillierenden elektrischen Spannung. Mit der Veränderung der Spannung änderte sich auch die Geschwindigkeit, mit der das Licht den Wellenleiter passierte, wodurch das Licht in seine einzelnen Frequenzen aufgebrochen wurde und diese aus dem Takt brachte. Wie vorhergesagt wurden durch die destruktiv wieder zusammengeführten, separaten Frequenzen Zeitlöcher erschaffen.“

Cool. Die Tarnung, die Lukens und seine Wissenschaftler geschaffen haben, konnte Daten mit einer Rate von 12,7 Gigabits pro Sekunde verstecken. Das ist schon ziemlich schnell. Licht. Zeit. Tarnvorrichtungen. Lest mehr von dem faszinierenden Bericht hier. [Scientific American, via Gizmodo.com]

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  1. Dieser Artikel ist ein Witz, oder? Das ganze klingt wie ein „Spaß“ Artikel, der aus dem englischen Wort für Wort mit Google Translate übersetzt wurde – ohne überhaupt zu verstehen, um was es geht. Nachdem ich nun gezwungen werde die deutsche Version dieser Seite zu lesen, weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll…

    1. @MagnusCombo
      Was erwartest du von gizmodo.de?
      Artikel übersetzen und Windows 8 Werbung machen ist hier doch leider mittlerweile zum Tagesgeschäft geworden.

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