Xbox One: Microsoft zu Online-Zwang und Gebrauchtspielen

xbox one

Mit der Enthüllung der Xbox One vor fast drei Wochen hatte Microsoft für Aufsehen gesorgt - und das nicht nur im positiven Sinn. Schnell hagelte es Kritik wegen Online-Zwang, Gebühren für Gebrauchtspiele, keiner Abwärtskompatibilität und Dauerüberwachung durch Kinect. Nun nimmt Microsoft Stellung zu diesen Themen.

Vorab sei eines gesagt: Microsoft behielt sich das Recht vor, sämtliche dieser Richtlinien jederzeit wieder ändern zu können.

 

Online-Zwang: Jein!

Die Befürchtung, die Xbox One sei ohne Internetverbindung nicht nutzbar, hat sich zerschlagen. Nun ja, zumindest teilweise, denn alle 24 Stunden wird von der Konsole versucht, Kontakt zu Microsoft-Servern aufzubauen. Sollte zu diesem Zeitpunkt keine Verbindung möglich sein, ist Zocken nicht mehr bis nächsten Verbindung nicht mehr drin. Nur noch Fernseh- und Blu-ray-Funktionen sind in dieser Zeit nutzbar. Ergo lassen sich Spiele maximal 24 Stunden offline spielen. Um in den vollen Spielgenuss von Onlinewelten, etc. aus der Cloud, zu kommen, empfiehlt Microsoft mindestens einen Internetzugang mit 1,5 MBit/s. Eigene Spiele lassen sich auch auf anderen Xbox Ones spielen, allerdings maximal eine Stunde offline.

 

Xbox One-Gebrauchtspiele verkaufen, aber…

Um den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, schiebt Microsoft den Schwarzen Peter an die Spieleentwickler weiter: Das Unternehmen selbst wird für den Gebrauchtspielemarkt keine Gebühren erheben. Den Spieleentwicklern steht dies hingegen frei, sofern sie ihre Software für den Weiterverkauf freigegeben haben. Ihr wollt euch ein Spiel von einem Freund ausleihen? Auch das soll kein Problem sein, aber: Dafür müsst ihr erstens mindestens 30 Tage in der Freundesliste der Xbox One dieses Freundes eingetragen sein und zweitens das Spiel beim ersten Mal richtig genießen, denn ein zweiter Verleih an euch ist nicht mehr möglich.

 

Und was ist mit Kinect?

Große Befürchtungen löste die mögliche Dauerüberwachung des neuen Kinect-Zubehörs aus. Müssen Besitzer einer Xbox One nun um 24/7-Lauschangriffe bangen? Laut Microsoft, nein. Die Beobachtungsfunktion soll sich deaktivieren lassen, wodurch sich die Konsole, wie jede andere, nur noch manuell bedienen lässt. Doch selbst bei aktiviertem Kinect sollen Gespräche angeblich weder aufgezeichnet oder weitergeleitet werden. Kinect könne so gesehen auch pausiert, also in einen Standby-Modus versetzt werden. Sie reagiere dann nur noch auf die Kommandos „Xbox On“ und „Xbox off“. Dies setzt aber voraus, dass sie zumindest ständig mithört. Doch auch diese Funktion soll optional bleiben. Manche Games laufen aber ausschließlich bei aktiviertem Kinect. Daten, die das System aufzeichnet, wie Fotos, Gesichtsausdrücke oder Herzfrequenz lassen sich auf Wunsch gnädigerweise nur lokal speichern, ohne an das Unternehmen übermittelt zu werden.

Rechtlich gesehen gehen erworbene Spiele nicht in den Besitz des Käufers über. Diese erhalten lediglich ein Nutzungsrecht, welches bei einem Weiterverkauf erlischt.

[via Der Standard, golem]

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  1. Nie wird sich eine Firma das Recht nehmen seine Richtlinien nie zu ändern. Die entsprechende Anmerkung des Autors ist also fragwürdig.

  2. Hallo,

    noch ein Grund mehr solche Firmen zu meiden!! Wo soll das bitte schön enden. Ich kaufe ein Produkt um es zu benutzen und nicht um mir vorschreiben zu lassen wie ich es benutze. Wir gehen den ultimativen Ende der Spieleindustrie entgegen, wenn sich dieser Onlinezwang immer weiter durchsetzt. Denn ich denke mal das jeder der das Gefühl hat, kontrolliert zu werden, keinen Spass mehr mit dem Produkt empfindet.

    MFG

  3. Würde man die Konsole und passende Spiele für wenige Euros über die Theke schuppsen, könnte ich diese Idee ja noch irgendwie nachvollziehen, aber ich gehe mal stark davon aus das die neue Konsole auch um die 300 Euro kosten wird und Spiele wie eh und je 40 bis 50 Euro (Neuwert). Aus dieser Perspektive ist es absolute Abzocke was da getrieben wird und macht so eine Spielekonsole dermaßen unattraktiv. Da kann man nur hoffen das Microsoft mit diesem Vorhaben total auf die Nase fällt.
    Alleine die Tatsache das man Spiele nur extrem begrenzt an Freunde ausleihen darf *kopfschüttel*.

    Na viel Glück… Microsoft as its best

    1. Ich befürchte nur, dass es Sony auch nicht viel besser machen wird.
      Aber wir sollten generell erstmal abwarten, wie der Markt darauf reagiert. Nicht jeder Anwender wird das mit ich machen lassen.

  4. nun nicht die Konsolenhersteller wollen den Weiterverkauf von Gebrauchtspielen eindämmen sondern die Publisher, denen ist der Gebrauchtmarkt ein Dorn im Auge weil die nichts mehr dran verdienen. MS oder Sony ist das „relativ“ schnuppe. Aber ist schon wahr, die Anwender haben die macht dies zu steuern, kauf ich keine Konsole sondern steig um auf PC müssen die sich was überlegen, u wenn die PC Nutzer bevormundet werden dann kauf ich gar nichts mehr, mal sehn wer dann nachgibt, ABER, wenn da nicht alle geschlossen mitmachen und nur meckern und sich die gängelei gefallen lassen sind selber schuld.

  5. Also, so wies bis jetzt aussieht, wird die xbox one definitiv nicht gekauft. Diese „control Freaks“ meinen doch wirklich als Zocker lässt man alles mit sich machen. Onlinezwang(alle 24 Stunden), enorme Einschränkungen bei Gebrauchtspielen usw….,wer weis was noch alles kommt. Dachte nicht, dass ich das mal sagen werde, aber sollte Playstation hier nicht mit Microsoft mitziehen, dann bin ich, als überzeugter xbox Zocker, nicht abgeneigt zur playstation zu wechseln.

  6. Hi Bill altes Haus deine haste ja verkauft und wollte eben ma fragen ob du mir dan noch nen Job besorgen ja oder wir sind ja sozusagen die besten bros .
    Du bist ziehmlich fett geworden in den 15 Jahren miliader. –Wenn du genuch geld hau einfach 22Mille rüber mir geht’s grad net so gut aber scheiß drauf 22 Mille ist ja ein klaks. Dánn komm ich dich auch mal besuchen machs Gut alter Hodfenkobold bis bald

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