George Takei: Ghost-Poster auf Facebook – immer authentisch, aber nicht immer er

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George Takei (aka Mister Sulu aus Raumschiff Enterprise) erreicht mit seinen Statusmeldungen auf Facebook tagtäglich Millionen von Menschen – sei es mit Science-Fiction-Witzen, lustigen Tierbildern oder kritischen Kommentaren zu Themen wie Schwulenehe und Diskriminierung. Doch am Freitag dieser Woche stellte sich für viele heraus: nicht alles was auf Takeis Facebook-Seite passiert ist auch wirklich von Takei.

Ganz beiläufig erwähnte nämlich US-TV-Autor Rick Polito in einem Interview mit einem Media-Blogger, dass er für den Facebook-Auftritt von Takei Witze schreibe – und zwar für 10 US-Dollar pro Gag. „Ich habe Witze geschrieben, die über Stunden hinweg 10 Likes pro Sekunde erhielten“, so Polito gegenüber jimromenesko.com. „Die Macht von George ist unglaublich. Seine Fans sind eine virale Armee.“

Eine Armee, die diese „Enthüllung“ wahrlich überraschte. Denn obwohl Ghost-Poster bei Stars keine Seltenheit sind, reagierten selbst Journalisten mit Äußerungen wie „Sag, dass das nicht stimmt, Sulu!“ etwas perplex auf das Interview. Takei hingegen sieht die ganze Sache recht gelassen. In seinem E-Book „Ob Myyy“ habe er schließlich bereits publiziert, dass der ein oder andere Inhalt nicht von ihm stamme. Seine Helfer nennt er darin übrigens „George Fakei“.

„Was soll der Wirbel um meine Facebook-Einträge?“, schrieb Takei in einer E-Mail an Wired.com. „Mein Ehemann Brad und meine Assistenten helfen mir. Wichtig ist doch die Zuverlässigkeit meiner Posts, meinen Fans jeden Morgen einen kleinen Lacher zu entlocken.“ Wenn er unterwegs sei, kümmerten sich seine Helfer außerdem ums Auftreiben lustiger Bilder. Die Texte dazu allerdings seien stets von ihm persönlch: „Die Bildkommentare gehören mir, das versichere ich.“

[Wired.com, jimromenesko.com]

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  1. Haha, George Fakei ^^

    Ihm kommt es vielleicht darauf an, den Leuten nur einen Lacher zu entlocken, aber Viele suchen vermutlich die persönliche Nähe zu ihm, welche jetzt nicht mehr gegeben ist.

  2. Dafür wird er jetzt jede menge neue Facebook-Fans kriegen die bisher nicht wussten, dass es sich lohnen könnte auf die Seite zu gehen. Es ist halt eine nette kostenlose Werbekampagne ;)

  3. Ich sehe das Problem nicht, solange er selbst beteiligt ist und das Profil in seinem Sinne gepflegt wird. Neulich bei einem Ellen-Zitat hat er sogar persönlich mehreren Kommentatoren kritisch geantwortet, was angesichts von sechsstelligen Kommentaren eher ein verwunderliches Engagement ist, auch wenn er natürlich nur einige davon liest.

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