Angeschaut – Razer Blade: Das „dünnste Gaming-Notebook der Welt“ auf der E3 [Video]

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Jeder, der sich einmal mit der Thematik "Gaming-Notebook" beschäftigt hat weiß: Die Teile sind zwar Rechenmonster, dafür aber grundsätzlich schwer und unhandlich. Das will Razer ändern und zeigt auf der E3 ihr 14-Zoll-Gaming-Notebook Razer Blade, welches lediglich 16,8 Millimeter dick ist und 1,9 Kilogramm auf die Waage bringt. Dabei können seine Spezifikationen durchaus mit Notebooks der Alienware-Reihe mithalten, obwohl diese deutlich mehr wiegen. Wir haben und das Razer Blade auf der E3 genauer angeschaut und uns mit Razer unterhalten.

Wer das 14 Zoll Razer Blade das erste Mal sieht wird unweigerlich an ein sehr flaches Macbook Pro erinnert – nur dass das Razer Bade nicht aus silbernem Aluminium gefräst wurde sondern aus schwarzem Polykarbonat besteht. Nichts desto trotz schaut es nicht nur wertig aus, es fühlt sich auch so an. Auf der Rückseite des Displaydeckels prangt grün beleuchtet das Razer-Logo. Auch aufgeklappt wirkt es wie ein schwarzes Macbook mit einem fast identischen Aufteilungsverhältnis zwischen Tastatur und Touchpad. Der Bildschirm löst leider nicht mit Full-HD sondern „nur“ mit 1.600 x 900 Pixel auf. Dafür ist es dankenswerterweise entspiegelt. Allerdings müssen Nutzer dadurch auf die Touch-Fähigkeit des Screens verzichten. Die Klappmechanik wirkt stabil, die grün beleuchteten Tasten haben einen kurzen aber angenehmen Druckpunkt und das Touchpad – auch wenn auf Switchblade verzichtet wurde – ist angenehm groß und äußerst sensibel. Überhaupt will man das Razer Blade nach dem ersten Anfassen eigentlich gar nicht mehr loslassen.

Das wahrhaft erstaunliche sind jedoch die Spezifikationen verglichen mit der superkompakten 14-Zoll-Bauweise und gerade einmal 16,8 Millimeter Höhe – das ist 0,2 Millimeter dünner als Apples schlankstes Macbook Air Modell an seiner dicksten Stelle. Nach Razer-Angaben werkelt im Inneren ein vierkerniger i7 Haswell-Prozessor unterstützt von 8 GByte (DDR3L 1.600 MHz) RAM. Außerdem kommt Nvidias Grafikkarte Geforce GTX 765M mit 2 GByte eigenem GDDR5-Grafikspeicher zum Einsatz. Als Speichereinheit dient eine 128 SSD. In dieser Ausführung soll das Razer Blade 1.799 Dollar kosten, mit einer 256 GByte SSD 1.999 Dollar und mit einer 512 GByte SSD 2.299 Dollar.

Nicht einmal die Akkulaufzeit soll unter schlanken Bauweise leiden. So soll das Razer Blade beim Surfen auf mittlerer Helligkeit fünf bis sechs Stunden durchhalten bevor es schlapp macht. Beim Zocken nimmt die Laufdauer naturgemäß rapide ab. Dann muss der Razer Blade nach ein bis zwei Stunden wieder ans Netzteil, bei dem übrigens auch stark auf sein Gewicht geachtet wurde. Wer sich selbst einen Eindruck von der Optik des Razer Blade machen möchte, hier die Bildergalerie:

Razer Blade Gaming Notebook

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Wir haben uns auf der E3 2013 in Los Angeles mit Heathcliff Hatcher von Razer unterhalten. Er erläutert im folgenden Video, welche Vorteile das Razer Blade seiner Meinung nach hat. Wie man seiner sonorig-kratzigen Stimme anhört, macht er das nicht zum ersten Mal an diesem Tag:

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  1. Hä? Das ist doch ein schwarzes MacBook Pro! :-)

    Die Lautsprecher, dann der Magnetverschluss incl. „Griff“, die Profilansicht…

    1. Joa, aber das Macbook Pro sieht besser aus, ist besser verarbeitet, hat die bessere Software, wird durch den besseren Service unterstützt… ist einfach besser!
      :-)

      1. Und diese ganzen Sachen bekommt man bereits schon, wenn man dafür lediglich den doppelten Preis von anderen, gleich ausgestatteten Notebooks, bezahlt! Immerhin sieht es ja total hübsch aus und wenn man mal wieder mit der genialen Software überfordert ist, kann man jederzeit damit zum Support rennen. Ein echt fairer Deal, wie jeder zweifelsohne anerkennen muss!

      2. Was hat den dein Macbook Pro mit dem Notebook hier gemein?! GAR NICHTS!!!
        Und wie kommst du darauf dass es besser verarbeitet ist?! Hast du das Gaming Notebook schon gesehen?! ICH GLAUBE NICHT!
        Bessere Software?! ÄÄHH das ist ein Gaming Notebook und kein Office Notebook! Also wäre ich mit der Aussage vorsichtig! Möcht mal sehen wie du die aktuellen Games auf nem Macbook Pro spielst.
        Besserer Service? Was für ein Service? Soll da jemand kommen und mir das Notebook anschalten und die ganze Software installieren?!

        Bevor jetzt gleich wieder über MAC oder NICHT MAC diskutiert wird -> Ich habe selber ein Gaming Notebook und das ist auch fürs Gaming gemacht. Mein Macbook wird für Musik,Foto und Videos genutzt (Dafür ist es auch auf jedenfall besser!).

        NOCHMAL: Das GAMING Notebook hat doch absolut gar nix mit nem Macbook Pro zu tun!!!

      3. bullshit! Das Macbook Pro ist sicher ein „schönes“ Teil, aber von einer besseren Verarbeitung keine Rede sein! Niemand hier hat das Razer Blade schon live gesehen! Und ausserdem kann ein Macbook Pro niemals mit diesen specs mithalten!

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