Ötzi grüßt: Diese Blutkörperchen sind über 5.000 Jahre alt

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Was hier vielleicht aussieht wie Litchis mit einem Instagram-Filter aufgenommen, sind in Wirklichkeit zerquetschte Blutkörperchen von Ötzi - und diese sind stolze 5.000 Jahre alt.

Lange vermuteten Wissenschaftler, dass Ötzis Tod über eine Verletzung der Arterie nahe der Schulter herbeigeführt wurde. Neueste Forschungen haben aber ergeben, dass die Todesursache wohl eher ein starker Schlag auf die Stirn war. Die Folge: Das Gehirn stieß gegen die hintere Innenseite des Schädels. Den Beweis dafür brachten zerquetsche Blutzellen am Hinterkopf, welche äußerst gut erhalten an dieser Stelle gefunden worden.

„Der Mann aus dem Eis“ oder auch „Ötzi“ wurde 1991 in einer Gletscherspalte in den Ötztaler Alpen entdeckt. Sein Tod wurde auf einen Zeitpunkt zwischen 3359 und 3105 v. Chr. datiert. Das interessante an der Mumie war aber schon immer der äußerst gut erhaltene Körper. Seitdem erforschen Wissenschaftler aus aller Welt Knochen und Haut der Mumie auf DNA, Zellüberreste und Ähnliches.

[via Gizmodo.com und New Scientist]

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  1. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber wenn man einen Schlag gegen die Stirn bekommt, wird der Schädel doch nach hinten geschleudert und das Gehirn prallt darum gegen die _vordere_ Innenseite des Schädels. Oder nicht?

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