Velcro: Die schmerzhafte Geschichte des Klettverschlusses

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Die winzigen Widerhäkchen und Schlaufen, die Klettverschlüsse ausmachen, erleichtern unser Leben ungemein. Angefangen von Rettungswesten, über Schuhe bis hin zu Kabelbindern für Netzteile findet man dieses aus der Natur abgeguckte Material überall im Alltag. Doch wo kommt es her?

Velcro – so die amerikanische Bezeichnung für Klettverschlüsse ist gleichzeitig eine Marke. Mittlerweile hat sie sich im allgemeinen Sprachgebrauch so eingebürgert wie hierzulande vielleicht Tempo für Papiertaschentücher.

Vor fast genau 65 Jahren wurde der Klettverschluss von Georges de Mestral vollkommen zufällig entdeckt und entwickelt.

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Die Klettverschlussgeschichte beginnt in der Schweiz, wo Mestral 1941 einen Jagdspaziergang mit seinem Hund unternahm und beide mit Klettfrüchten übersät zurückkamen. Statt sich einfach nur zu ärgern und die kleinen, schmerzhaften Biester aus den Klamotten und dem Fell zu ziehen, überlegte sich Mestral, ob man das Prinzip nicht nachahmen könnte.

Und auch wenn Klettverschlüsse eigentlich ziemlich simpel aussehen dauerte es sieben Jahre, bis Mestral 1948 endlich das Prinzip nachahmen konnte. Zwei Stück Gewebe, einen mit unzähligen Häkchen und der andere mit ebenso vielen, ebenfalls winzigen Schlaufen. Sie erinnern an Samt und Häkelnadeln.

Das Produkt hatte bis in die 60er Jahre nur wenig Erfolg. Doch dann entdeckte es die NASA und schickte Apollo 1 1967 damit ins All. Die Astronauten konnten so ihre Materialien, die sie in Griffreichweite haben wollten, in der Kapsel fixieren. Der wohl bekannteste Einsatzzweck waren Uhrenarmbänder aus Klettverschlüssen.

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Und auch wenn andere damals durch die NASA-Verwendung populär gewordene Produkte wieder in Vergessenheit gerieten (siehe Tang) wurden Klettverschlüsse immer häufiger eingesetzt – nicht nur bei Uhren sondern auch bei Schuhen und in Krankenhäusern sowie bei Taschen.

Das nächste Mal, wenn ihr eure Tasche schließt oder den Schuh zumacht, dann könnt ihr ja an den Schweizer und seinen Hund denken, denen ihr das Verschlussmaterial zu verdanken habt. Oder wenn ihr euch selbst einmal von schmerzhaften Kletten befreien müsst.

[Via About.com, Velcro.com, gizmodo.com]

Bild: Shutterstock/Juerg Schreiter

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  1. Ich hab den Text nun zweimal gelesen, aber kann immer noch keine Verbindung zur schmerzhaften Geschichte erkennen, wie sie reißerisch in der Überschrift angekündigt wird. Dies und weitere Dinge sind hier in den letzten Monaten sehr häufig zu sehen. Es mag daran liegen, dass Ihr die meisten Texte nur übersetzt, aber viel zu oft bleibt dabei der ursprüngliche rote Faden komplett auf der Strecke. Als Leser kommt einem das dann so vor, als hättet Ihr die Übersetzungsfunktion einer Suchmaschine verwendet. Qualitativ ganz schlecht, langweilig und leider auch zu häufig nicht mehr aktuell (Themen, die sogar die Tagespresse aufgreif, bringt Ihr mit 1-2 Tagen Verspätung. Dauert die Übersetzung so lange?).

    Fazit: Nach vielen Jahren als treuer Leser verabschiede ich mich heute und sage tschö, nehmt Euch Kritik mal zu Herzen. I.d.R reagiert Ihr ja gar nicht darauf.

    1. +1
      gizmodo ist tatsächlich sehr verkommen. man kann sich aber sicher sein, dass es bald neue und frische artikel gibt, da sonst alle leser weg sein werden. das niveau hier ist auf beiden seiten (leser/autoren) sehr sehr niedrig angesiedelt.

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