PRISM-Transparenz: Facebook und Microsoft veröffentlichen Informationen über Datenweitergabe

Datenschutz

In dieser Woche forderten unter anderem Facebook, Microsoft und Google von der US-Regierung, mit den von ihnen zur Verfügung gestellten Daten in der Öffentlichkeit transparent umzugehen. Zwei am Freitag veröffentlichte offizielle Statements der beiden erstgenannten geben jetzt einen Einblick in das Ausmaß der Datenweitergabe.

Das soziale Netzwerk Facebook habe demnach im Zeitraum Juli bis Dezember 2012 zwischen 9.000 und 10.000 Regierungsanfragen erhalten – von lokalen, bundesstaatlichen und staatlichen Behörden. Dazu zählte unter anderem ein Sherriff, der auf der Suche nach einem vermissten Kind war. Aber auch Anfragen von Polizeichefs, die versuchten, flüchtige Verbrecher und Gewalttäter ausfindig zu machen. „Die Anzahl der von den rund 10.000 Anfragen betroffenen Facebook-Nutzer-Accounts beläuft sich auf zwischen 18.000 und 19.000“, so Facebook in einem Statement. Das mache ungefähr ein Prozent der registrierten Accounts des sozialen Netzwerkes aus.

Für den gleichen Zeitraum habe Microsoft zwischen 6.000 und 7.000 Mal Daten herausgeben müssen. Dies betreffe zwischen 31.000 und 32.000 Accounts. „Transparenz alleine mag vielleicht das Vertrauen der Bürger nicht wieder herstellen”, so der Schlusssatz des Microsoft-Statements, „aber sie ist ein guter Startpunkt.“

Weitere Informationen über den PRISM-Skandal findet ihr in unserem Artikel „Bloomberg-Bericht: PRISM-Skandal ist nur die Spitze des Eisbergs“ auf Gizmodo.de.

[via TechCrunch]

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  1. „Die Anzahl der von den rund 10.000 Anfragen betroffenen Facebook-Nutzer-Accounts beläuft sich auf zwischen 18.000 und 19.000“, so Facebook in einem Statement.“

    Wer hat denn da gerechnet? Ist Facebook jetzt von 1.100.000.000 Nutzer auf 1.800.000 geschrumpft?

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