Ford nutzt Roboter für Ausdauertests seiner Autos

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So sehr Testfahrten mit Autos mitten in der Produktionsphase auch Spaß machen würden – für unzählige Runden auf einer Strecke ist der menschliche Körper einfach nicht geschaffen. Da bei menschlichen Teilnehmern die Bedürfnisse nach Nahrung, Schlaf und finanzieller Entschädigung gestillt werden müssen, nutzt Ford automatische Technologien, um ihre Autos Ausdauertests zu unterziehen.

Gemeinsam mit der Firma Autonomous Solutions Inc. hat Ford einen robotischen Fahrer entwickelt, der mit einem GPS-basierten System zentimetergenau die Strecke abfährt. Diese Präzision erlaubt gleichzeitige Fahrten von bis zu acht Autos auf einer Teststrecke. Und das 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Letztlich fällt bei mechanischen Fahrern auch nach Stunden die Konzentration kein bisschen ab.

Das System funktioniert in vielerlei Hinsicht ähnlich zu Apples Anki Drive. Das Auto schickt Daten betreffend Geschwindigkeit und Position kabellos an eine Überwachungsstation. Zwar sollte im Regelfall das System für eine sichere Fahrt sorgen, im Notfall könnte aber doch noch eine Person eingreifen, die gleichzeitig ein Auge auf alle Autos hat. Der nächste Schritt für Ford soll es sein, das Lenksystem neben menschlichen Fahrern zunächst auf Teststrecken und irgendwann vielleicht auf öffentlichen Straßen einzusetzen. [Engadget]

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