Hands-On: Bose SoundLink Mini und QuietComfort 20 Headphones

Bose

Anfang des Monats lud Bose in München zur Präsentation seiner neuen Soundsysteme ein. Mit dem SoundLink Mini Speaker und dem Quiet Comfort 20 Acoustic Noise Cancelling Headphones stand der mobile Hörgenuss im Vordergrund. Wir durften den Lautsprecher und die Kopfhörer unter die Lupe und ins Ohr nehmen.

Mit dem SoundLink Mini fügt sich ein besonders kleiner Lautsprecher in die Familie der SoundLink-Systeme ein. Gerade einmal 5,1 x 18 x 5,8 cm misst der neue SoundLink und passt damit gut auf die flache Hand. Sogar in einer Jackentasche hat er Platz. Beim Sound wollte Bose keinen Kompromiss eingehen: Das kleine Gerät lieferte überraschend satten Sound mit tiefen Bässen und und einem insgesamt sehr angenehmen Gesamtklang, dem man dem SoundLink Mini rein äußerlich gar nicht zugetraut hätte. Zu verdanken hat der Speaker diesen Umstand zwei neuen Passivstrahlern, die von speziell entwickelten Schallwandlern angetrieben werden, die doppelt so viel Luft wie herkömmliche Schallwandler der Größe bewegen.

Gekoppelt werden kann der Bose SoundLink Mini mit jedem Smartphone oder Tablet auf Knopfdruck via Bluetooth. Schade, aber verschmerzbar: Eine noch bequemere Verbindung mittels NFC wird nicht unterstützt. Daneben lässt sich Musik auch klassisch mit Kabel einspeisen. An bis zu sechs Bluetooth-Geräte kann sich der Lautsprecher erinnern, die nicht mehr jedes Mal neu verbunden werden. Geladen wird der Speaker auf einer speziellen Ladeschale. Danach soll der Akku für bis zu sieben Stunden reichen. Zusätzlich wird es Silikon-Cases in verschiedenen Farben und eine Tragetasche als Zubehör geben.

 

SoundLink Mini Bose

Für seine geringe Größe lieferte der SoundLink Mini erstaunlich guten Sound.

Mit Noise-Cancelling-Technologie nichts als Musik

Besonders stolz zeigte Bose seine neuen In-Ear-Kopfhörer, den QuietComfort 20 Acoustic Noise Cancelling Headphones, die in einem ausgiebigen Test ihrer Fähigkeiten von sich zu überzeugen wussten. Zusätzlich zur Abschirmung vor Umgebungsgeräuschen durch den Verschluss des Gehörgangs, neutralisiert ein Noise-Cancelling-System störenden Lärm. Und tatsächlich war vom simulierten Verkehrsgetöse nichts mehr wahrzunehmen. Selbst ein körperlich deutlich wahrnehmbares Dröhnen, welches sich im Nachhinein als abhebendes Flugzeug entpuppte, blendete der QuietComfort 20 fast komplett aus.

Nun ist es situationsbedingt ja durchaus gefährlich, gar nichts mehr von seiner Umwelt mit zu bekommen. Hier hat Bose mitgedacht: Am Kabel befindet sich die Fernbedienung, mit der sich per Knopfdruck der Aufmerksamkeitsmodus aktivieren lässt, wenn man eine wichtige Durchsage der Zugabfahrtszeiten mitbekommen möchte oder von jemandem auf der Straße angesprochen wird. Leise läuft die Musik weiter und die wichtigen Geräusche werden klar verständlich an das Ohr gefiltert, ohne den Kopfhörer aus den Ohren nehmen zu müssen. Ein erneuter Knopfdruck und man ist wieder ganz für sich und seiner Musik im satten Sound mit ordentlichen Bässen und guten Mitten und Höhen.

Zur Funktionsweise: Innen und außen befindet sich je ein kleines Mikrofon am Kopfhörer, der die Geräusche der Umgebung und im Gehörgang misst. Diese Signale werden im Bruchteil einer Sekunde an ein am Kabel befindliches Kontrollmodul übermittelt, welches das NoiseCancelling-Signal abgibt. Und es funktioniert tatsächlich richtig gut. Dieses Modul hat eine Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden und wird via micro-USB aufgeladen. Hat man keine Möglichkeit, es unterwegs nachzuladen, lässt sich der Kopfhörer auch ohne normal weiter benutzen.

Klein und gemein: Die kleinen "Hörner" halten die Kopfhörer an ihrem Platz.

Klein und gemein: Die kleinen “Hörner” halten die Kopfhörer an ihrem Platz.

Ein spezieller neuer Silikonbügel am In-Ear-Pfropfen hält den Kopfhörer von Bose genau da, wo er hin gehört. Zumindest, sobald man sich an die Anbringung gewöhnt hat, denn die Headphones müssen in gewisser Weise gedreht werden. Beim Preis des QuietComfort 20 mussten wir etwas schlucken: Stolze 299 Euro soll der Kopfhörer kosten. Bedenkt man aber, wie viel gut funktionierende Technologie sich in ihnen befindet, lässt sich der Kostenpunkt etwas verschmerzen.

Interessierte haben noch diesen Sommer die Möglichkeit, nichts mehr außer Musik zu hören – oder eben doch – je nach Bedarf. Der SoundLink Mini kommt bereits nächsten Monat, nämlich am 11. Juli für 199 Euro.

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    1. Hallo Holomud,

      der Sound der InEars war von guter Qualität. Die Bässe waren ordentlich, ohne zu dröhnen und bei den Mitten und höhen gab es grundsätzlich auch nichts zu mäkeln.

      1. also ist dieser in-ear die Eierlegendewollmilchsau ? nee mal ernsthaft Kopfhörer Review ohne ein Wort über den Klang zu schreiben ? Schreibt doch gleich : hier ist son Kopfhörer von Bose die haben uns Geld gegeben damit wir den Werbetext umschreiben damit es wie ne Review aussieht. Und grundsätzlich womit Testet ihr Welcher MP-Player Kopfhörerverstärker ja oder nein Vergleich zu anderen In-ears. Ohne all das wirkt das hier leider wie eine Schlechte Werbung.
        Und zu den In-ears Noise cancelling mag zwar gut sein hat aber in in-ears nichts verloren da man diese meist unterwegs trägt und da schon wissen sollte was um einen vorgeht mal ganz davon abgesehen das gute Ohr-stöpsel-gummis das ganz ohne Akku können. Und zu dem Sound sage ich mal lieber nichts wer zu den Soundlink minis sagt sie klingen gut hat sich anscheinend ncoh nie wirklich mit dem Thema Musik Wiedergabe beschäftigt.

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