trin.do produziert individuelle Cases aus dem 3D-Drucker

trin.do Handy-Cases aus dem 3D-Drucker, via trin.do/de/

trin.do ist ein kleines Münchner Unternehmen, das euch euer ganz persönlich gestaltetes Case für iPhone, Samsung, usw. zuschickt. Nicht einfach nur mit einer bedruckten Rückseite. Nein, trin.do druckt die Cases mit dem 3D-Drucker, weshalb ihr euer Smartphone mit ausgefallenen Schutzhüllen zieren könnt.

Die Fülle an Hüllen für Smartphones konzentriert sich primär auf die großen Samsung- und Apple-Flaggschiffe. Witzige Ideen, die das gute Stück zu einem optischen Highlight avancieren lassen und im besten Fall auch noch vor Schäden schützen. Besitzt man nicht gerade ein aktuelles iPhone oder Galaxy, sieht die Auswahl schon deutlich unspektakulärer aus.

trin.do will Abhilfe schaffen und, künftig für eine Vielzahl von Modellen Cases aus dem 3D-Drucker anbieten. Mithilfe eines Konfigurators lassen sich ganz individuelle Designs erstellen, die die ganz persönlichen Vorlieben auf die Hülle projizieren. Dort stehen Scherenschnitte oder eingelassene/ erhabene Reliefs zur Verfügung. Außerdem können Texte gedruckt werden.  Neben unterschiedlichen Farben lassen sich die Cases von trin.do mit verschiedenen Funktionalitäten ausstatten, wie beispielsweise einem Gürtelclip oder einem Magnetring für kleine Kameralinsen. Gewisse Rahmen lassen sogar den Austausch der gestaltbaren Rückenplatte zu.

Um eine Kostprobe seiner Möglichkeiten zu geben, sandte trin.do uns – unaufgefordert – ein iPhone-Case zu. Die schwarze Plastikhülle bietet neben einem ausklappbaren Ständer eine nette Spielerei: Ein über ein Zahnrad ausklappbares Fähnchen. Angeblich alles “an einem Stück gefertigt”. Das erscheint schwer vorstellbar angesichts der locker beweglichen Teile. trin.do verspricht außerdem optimalen Schutz für das Smartphone mittels eigens entwickelter, starrer Bumper. Wir trauten dem Frieden nicht und ehrlich gesagt, war keiner bereit, sein Smartphone diesem Härtetest zu opfern.

trin.do GIZMODO-Case

Ganz nett sieht die Hülle ja aus, sie macht aber einen alles andere als robusten Eindruck.

trin.do sammelt derweil Kapital auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo, um im vollen Ausmaß produzieren zu können. Dafür ist ein Spendenbudget von 30.000 Euro notwendig. Am Dienstagmorgen lagen die Spenden bei 3.617 Euro.

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