Alle Kommandos zurück: Xbox One doch ohne Online-Zwang und Gebrauchtspielkontrolle

Xbox One

Mit der Xbox One versteht es Microsoft seit ihrer Ankündigung Aufmerksamkeit zu erregen. Ein ewiges Auf und Ab, meist Ab, hatte bisher viele Unentschlossene und selbst hartgesottene Xbox-Verfechter in die Arme der PS4 getrieben. Nun macht Microsoft eine 180 Grad-Wende angesichts der sonst bevorstehenden Misere.

Da sah Microsoft nun wohl doch zu viele Schäfchen von der Weide davon laufen. Angesichts der nicht abbrechenden Kritik und den Aussichten auf einen deutlichen Rückstand zu Sonys Konsole, reißt Microsoft das Ruder herum und versucht zu retten, was noch zu retten ist. Nun wird die Xbox One doch keinen Online-Zwang haben, der die Spieler nötigt, mindestens alle 24 Stunden eine Verbindung mit dem Internet aufzubauen, um zocken zu können. Nur während der Einrichtung der Konsole sei dies einmalig erforderlich. Kinect sei aber weiterhin fester Bestandteil der XBO.

 

Spiele-Discs einfach weitergeben – Punkt!

Auch die Restriktionen zum Verkauf von Gebrauchtspielen legt das Unternehmen auf Eis. „Das Teilen von Spielen wird so funktionieren, wie es heute funktioniert, man gibt die Disc einfach weiter. Heruntergeladene Titel können nicht geteilt und weiterverkauft werden. Auch ähnlich wie heute: Disc-basierte Games benötigen zum Spielen die Disc im Laufwerk“, verkündete Xbox-Manageer Don Mattrick und fuhr fort: „Wir haben zugehört und euer Feedback laut und klar vernommen.“ Zwar glaube man, dass die Mehrheit der Nutzer online spielen wird, was auch der Fall sein sollte, man wolle den Spielern aber die Wahl lassen. Die Frage ist nur, warum nicht gleich so? Die Dinge müssen nicht unnötig verkompliziert werden.

Microsoft hatte sich in den letzten Wochen kaum Freunde gemacht mit seiner verwirrenden Kommunikationspolitik und unliebsamen Äußerungen über die „Rückständigkeit von Abwärtskompatibilität“ oder Empfehlungen zur Xbox 360 für Offline-Spieler. Angesichts der harschen Kritik und hoher Vorbestellerzahlen der PS4 gibt Microsoft nun doch noch nach. Schließlich wollen sie ja etwas vom Kunden: Sein Geld. Und der zahlt nur für etwas, das seinen Ansprüchen genügt. Gerade beim Preis der Xbox One könnte es bei vielen noch hapern. Vielleicht wird Microsoft auch hier noch einen Schritt zurück gehen, um im harten Kampf der Next-Gen-Konsolen zu bestehen.

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[via Der Standard]

 

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  1. DE und EU soll Jedem der Geräte Inverkehr bringt dazu verpflichten, genau zu spezifizieren welche Daten / Bilder / Tonaufnahmen direkt oder indirekt, im Gerät gespeichert werden, wie lange, und was davon online abgefragt werden kann.

    Zusätzlich sollte jeder User, eine auch für Laien übersichtliche Software (Excel- Tabellenformat) erhalten,
    die Anzeigt welche Daten gespeichert werden, die Speicherung-Dauer, und welche Daten übertragen werden können, und übertragen werden.
    Dazu die Funktion diese Speicherung / Übertragung individuell dauerhaft sperren zu können.
    Der Default bei Auslieferung muss auf Minimum eingestellt werden.
    Jede Lockerung des Datenschutzes, muss der Anwender explizit mit Passwort bestätigen müssen.

    Bei Zuwiderhandlung, sollte pro Gerät eine Strafe von 10 000 € auferlegt werden.
    Die Strafen sollen auch bei den Geräte- Hersteller eingetrieben werden, falls diese spionierende Geräte durch eine vorgeschobene Vertriebs- Firma vertrieben wurden, die aber mangels Masse bei fälligen Strafen zahlungsunfähig ist.

    Zusätzlich sollte jeder Gerät mit Mikrofon oder Cam, einen mechanischen Schalter erhalten, der sicher und nicht durch Firmware manipulierbar, eine Abschaltung von Mic + Cam auf Wunsch sicherstellt.
    Das muss für jede Kinect-Box, jedes Handy, jedes Laptop / PC, Headset, Cam, usw. gelten !
    Alle Geräte ohne den obengenannten Sichercheitsfunktionen müssen Vertriebsverbot für EU erhalten !
    (Eventuell könnte die Abschaltung komfortabel durch ein Lage- / Position- abhängigen Schalter erfolgen.)

    Aber ob die DE / EU- Regierungen selbst daran Interesse haben ?
    Die Meisten wollen selbst schnüffeln, und die eigene Macht und Vorteile zu stärken, zum Nachteil der Bürger.

    Da muss noch sehr viel politisches Druck durch die Wähler aufgebaut werden, damit es ähnlich umgesetzt wird.
    PACKEN WIR ES AN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    UND NICHT NACHLASSEN …

    Oder sollen kritische und vorsichtige Kinectbox- User genötigt werden, nur vemummt Kineckt einschalten zu müssen ?

  2. Microsoft hätte mit der Strategie nie eine Chance gegen Sony gehabt. Deswegen war klar, dass man in dieser Hinsicht zurückrudern wird!

    Kein Mensch hätte die XBox unter diesen Umständen gekauft!

  3. Mit dieser Abkehr vom DRM hat Microsoft gerade alle Vorteile zunichte gemacht die das mit sich gebracht hätte. Habe meine Vorbestellung der Xbox One nach dieser Ankündigung sofort storniert. Man könnte wirklich meinen keiner hat mehr Internet wenn man eine Internet alle 24 Stunden als Zumutung ansieht, aber das andauernd wechseln von DVDs in der heutigen Zeit noch als zeitgemäß ansieht.

  4. Es bestätigt nur eine frühere Vermutung: MS hat weniger einen konkreten Plan, eher eine recht diffuse Idee von dem, wo sie mit dieser Konsole hin wollen. Wie lange hält wohl dieses Statement, bevor es wieder überholt ist?

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