E-Bike Mission RS ist die nächste Evolutionsstufe elektrischer Motorräder

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Elektrofahrzeuge sind auf einem guten Weg zu allgemeiner Akzeptanz, siehe etwa der Nissan Leaf oder der Tesla S. Das gleiche gilt für Batteriebetriebene Zweiräder, auch wenn diese sich noch mehr auf den Pendlerverkehr konzentrieren als auf sportliche Eigenschaften. Das fanden die Macher der Mission RS wohl etwas langweilig.

Elektrische Motorräder gibt es nun schon ein paar Jahre auf dem Markt. Wie alle Elektrofahrzeuge bieten sie fantastische Beschleunigung (Dank des maximalen Drehmoments ab der ersten Umdrehung), null Abgase und deutlich billigeres „Auftanken“. Dennoch leiden sie massiv an ihrer geringen Reichweite, was einfach an den physikalischen Gegebenheiten ihrer Li-Ion-Akkus liegt. Mit der Mission RS aus San Francisco soll sich das ändern, denn das 60.000 US-Dollar teure Gefährt ist ein Superbike in jeder Hinsicht.

Der astronomische Preis der Mission RS kommt mit passender Performance und entsprechender Reinrassigkeit. Mission Motors hat mit dem Prototypen Mission R 2011 am berühmten TTXGP-Rennen in Laguna Seca teilgenommen, wo er das gesamte Teilnehmerfeld demütigte, indem er mit 40 Sekunden Vorsprung ins Ziel kam. Die RS baut auf diesen Prototypen auf und kommt mit einem 160 PS-Elektromotor mit 180 Newtonmeter Drehmoment. Ihr dachtet, der Wrightspeed X1 (Basierend auf dem Ariel Atom) ist schon heftig mit seiner Beschleunigung von 0 auf 100 in 3,07 Sekunden? Die RS macht es in glatt drei Sekunden und erreicht mal eben eine Höchstgeschwindigkeit von 240 Sachen. Dazu kommt die beeindruckende Reichweite von 225 bis 320 Kilometern und eine Ladezeit für die 17 kWh starke Lithium-Ionen-Zelle von gerade einmal 2 Stunden. „Selbst eine kurze Erholungspause ist genug Zeit, um eine signifikante Menge an Reichweite hinzuzufügen“, erzählte Mission Motors‘ Präsident Mark Seeger Wired.

mission rs touchscreen

Das „Motorrad 2.0“, wie Seeger es nennt, soll im Spätsommer auf den Markt kommen, ob es allerdings auch in Deutschland regulär verfügbar wird, ist nicht bekannt. Doch allein der 7-Zoll-Touchscreen würde die Mühe eines Imports rechtfertigen, sofern man genug Geld in der Portokasse hat und die Geschwindigkeit so sehr wie die Umwelt liebt. [Wired, via Gizmodo.com]

Bilder: Mission Motors

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