Rapiro: Mini-Roboter mit Raspberry Pi-Gehirn zum Selberbauen und Programmieren

rapiro

Ein kleiner Roboter zum Selberbauen, der Kaffee bringt, ein bisschen Staub wischt und unfassbar putzig aussieht – das wäre doch mal was. Nein, das wird sogar bald was! Sagt Hallo zu Rapiro, dem Mini-Humanoid-Roboter des japanischen Entwicklers Shota Ishiwatari: ein süßer Kerl mit Raspberry-Pi-Platine im Kopf (optional), der sich sogar individuell programmieren lässt.

Rapiro erfreut sich derzeit auf Kickstarter großer Beliebtheit: binnen zwei Tagen erreichte der Roboter die ersuchte Finanzierung von 20.000 britischen Pfund (ca. 23.500 Euro). Besitzer des Raspberry-Pi-Minicomputers scheinen sich darauf zu freuen, ihrem System etwas Mobilität zu verpassen. Zu diesem Zwecke verfügt Rapiro über 12 Servomotoren: einen für den Nacken, einen für die Hüfte, vier für die Füße und sechs für die Bewegung seiner Arme und Hände. Darüber hinaus lässt sich auch das Kameramodul für Raspberry-Pi integrieren, sodass ihr den Roboter per Computer durch eure Wohnung führen könnt.

Rapiro soll im Dezember erscheinen – in Form von Einzelteilen, die ihr euch selbst zusammenbaut. Wer über einen 3D-Drucker verfügt, kann sogar das Design des Roboters verändern, denn Ishiwatari will die dafür nötigen Druckunterlagen ebenfalls veröffentlichen. Auch ohne Raspberry-Pi-Computer lässt sich Rapiro bedienen – via von Haus aus installierter Kontrollplatine. „Mit der Dokumentation auf unserer Website könnt ihr die Bewegungen des Roboters auch selbst programmieren“, so Ishiwatari in der Kickstarter-Beschreibung.

[Kickstarter via Techcrunch, Raspberry-Pi-Informationen auf Wikipedia.de]

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