Fahrrad aus Holz: Hübsch, aber unpraktisch

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Fahrräder sind schon aus den unterschiedlichsten Materialen gefertigt worden - unter anderem aus Stahl, Carbon, Aluminium, Titan und Pappe. Dieses Rad ist aus Holz gebaut worden. Es sieht zwar hübsch aus, aber ob Holz der richtige Werkstoff ist, wird sich noch zeigen.

Im Gegensatz zu Fahrradrahmen aus Metall oder Kunststoff ist ein Holzrad einfach unterlegen. Die Wetterfestigkeit von Holz ist nicht gerade gut und der Rahmen muss recht dick sein, um überhaupt die Kräfte auszuhalten, die auf ihn wirken. Die Mischung aus Holz- und Metallteilen sieht aber dennoch sehr hübsch aus.

In ein paar Jahren wird man sehen, ob der Werkstoff geeignet ist oder nicht. Den Preis für das Holzrad verriet der Hersteller noch nicht. Es soll ab September 2013 in den Handel kommen.

[Via BSG Bikes, gizmodo.com]

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  1. sehr viel rumgeblubbere in diesem Artikel. Holz ist eins unserer effektivsten Materialen, gerade als Verbundswerkstoff. Der einzige Grund warum es sich in diesem Bereich nicht durchsetzt ist ein purer Aufwands und damit Kostenfaktor. Zauberwort Resonanz.

  2. Wie wär’s mal mit Bremsen und etwas Beleuchtung. Ich hasse diese Radfahrer, die plötzlich aus dem Dunkel hervorschießen und sich dann auch noch aufregen, wenn man sie fast über den Haufen fährt. Ich habe mir für mein Rennrad kleine, unauffällige LED-Lampen besorgt. Kosten nicht die Welt, aber wer jetzt noch behauptet,, er hätte mich nicht gesehen, ist schlicht ein Lügner.

  3. Die Wetterfestigkeit von Holz kann man mit einer guten Oberflächenversieglung in den Griff bekommen. Holz alleine wird nicht gut funktionieren. Im Verbund mit Metall könenn die Zugkräfte aber gut aufgenomen werden.

  4. Wirklich viel rumgelabere und scheinbar keine Ahnung davon, das viel Kunststoffe echtem Holz (kein PRessspan) unterlegen sind. Typisch für Gizmodo. Alles mögliche wird gepostet, aber die wirklichen Neuigkeiten in den Kompetenzbereichen der Autoren,´findet man nicht.

  5. „Fahrrad aus Holz“ trifft nicht zu, schließlich hat man bloß die drei Hauptrohre durch Holz ersetzt. Nicht unproblematisch, weil das Rad geschätzte 2-3 kg schwerer ist als ein gleich aufgebautes Rad mit Hauptrohren aus Stahl. Vermutlich ist der in mehreren Schichten verleimte Holzrahmen steifer und stabiler als ein Stahlrahmen, was für schwere Fahrer wiederum von Vorteil sein könnte. Zum Glück hat man auf eine unnütze gewichtserhöhende Federgabel vorne verzichtet und mit dem leicht laufenden Schwalbe Big Apple auch ein vernünftiges Reifenformat montiert. Ganz sicher ein gutes, stylisches und keineswegs unpraktisches Alltagsfahrrad.

  6. Es gibt schon seit längerem Fahrräder mit Bambus-Rahmen…einfach mal nach „bamboo bike“ googlen….sehr haltbar,,leicht,federnd…eignet sich perfekt…und schlägt solch ein Fahrrad aus „Normalholz“ um Längen ;)

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