Spannende AR-Brille „GlassUp“ sucht Unterstützung

GlassUp, via Indiegogo

Ein italienisches Indiegogo-Projekt sucht Unterstützung für seine Augmented-Reality-Brille GlassUp. Das System funktioniert ähnlich wie Google Glass und benötigt für die Umsetzung nur noch genügend Kapital. Dieses wollen die Italiener über Crowdfunding sammeln.

Unterstützer des gleichnamigen Start-ups können sich noch Beginn der Serienproduktion ein Modell der GlassUp sichern. Bis zum 8. August werden 150.000 Dollar gesammelt. Derzeit liegt das Spendenvolumen bei fast 5.000 Dollar. Im Grunde hat die AR-Brille ein ähnliches Potenzial wie Googles Datenbrille. Im Indigogo-Video werden einige äußerst hilfreiche Ansätze für die Nutzung vorgestellt. So lassen sich beispielsweise Untertitel für einen Film einblenden, Wegbeschreibungen aufrufen und natürlich Nachrichten ohne Griff zum Smartphone lesen.

Unterstützer erhalten bereits ab 199 Dollar eine eigene GlassUp. Wer tiefer in die Tasche greift und 200 Dollar mehr ausgibt, bekommt sogar eine personalisierte Brille oder ein Modell mit Kamera. Wer in der Datenbrille gleich besonders viel Potenzial sieht und 1.500 Dollar spendet, bekommt ganze zehn Exemplare. Zu einem Preis von 150 Dollar das Stück wäre das ein echtes Schnäppchen.

GlassUp wird auch als sportliches Modell angeboten werden.

GlassUp wird auch als sportliches Modell angeboten werden.

Der Anwender bestimmt, von welchen Apps er Daten empfangen will. Diese werden über 150 bis 200 Zeichen auf dem rechten Brillenglas der GlassUp angezeigt. Die Darstellung dieser Benachrichtigungen ist individualisierbar. Im Standby soll der Akku bis zu 150 Stunden halten. Unterstützt werden soll neben Android und iOS auch Windows Phone, wenn GlassUp 2014 auf den Markt kommt. Geplant sind eine Sport- und eine klassische Variante. Beide dürften den Vorteil haben, durch ihr deutlich weniger gewöhnungsbedürftiges Äußeres als Google Glass gute Etablierungschancen zu haben.

[via indiegogo]

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  1. das wackelt ja irre. da wird mir vom zuschauen schlecht.

    man sollte keine statischen einblendungen haben, sondern welche die sich auf einen abschnitt fixiert sind.

    das dumme ist natürlich wieder, das sowas eine grössere rechenleistung braucht. und dann wird die kamera schwerer.

    ich denke die zukunft wird sein, das man eine recheneinheit (Smartphone) mit schneller funkschnittstelle zu einer brille mit (ausschliesslich) projektionstechnik besitzt.

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