Kompaktkameras: Nikon muss sich wegen Smartphones Neues überlegen

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Kompaktkameras verkaufen sich durch die Popularität von Smartphones und den dort eingebauten Kameras immer schlechter. Nikon spürt den Rückgang dieses Marktes am eigenen Leib und muss sich neu orientieren.

Nikons Chef Makoto Kimura kündigte neue Produktentwicklungen jenseits von normalen Kameras an. Ob das auch Smartphones sein werden, verriet er aber nicht. Die klassischen Knipskameras mit fest eingebautem Objektiv verkaufen sich aber immer schlechter. 25 Prozent weniger als vor einem Jahr sollen es sein. Das bekräftigte Kimura gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg und verwies dabei auf Zahlen der Marktforscher von IDC. Smartphone-Verkäufe hingegen stiegen innerhalb eines Jahres um 46 Prozent auf 722 Millionen Stück weltweit.

Die Nachfrage nach hochwertigen Kameras wie der D4, die im Handel rund 5.400 Euro kostet, kann die schlechten Verkaufszahlen der Kompaktkameras auch in den kommenden Jahren kompensieren, so Kimura gegenüber Bloomberg. Dennoch will das Unternehmen nach neuen Wegen suchen, das Wachstum anzukurbeln.

Nikon wolle ein Produkt schaffen, das das klassische Kamerakonzept verändert. Eine Antwort auf die Frage, ob Nikon ein Smartphone entwickelt, gab Kimura allerdings nicht. Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung arbeite an Produkten, die in spätestens fünf Jahren erhältlich seien. Nikon könne aber auch in den Medizingerätebereich einsteigen, sagte der Chef des Unternehmens. Konkurrent Olympus stellt beispielsweise Endoskope her.

[Via Bloomberg]

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