Muglexia – Tassen inspiriert von Legasthenie

Muglexia, via engadget.de

Was haben diese bizarren Tassen aus der so genannten Serie Muglexia mit Legasthenie am Hut? Der Designer Henry Franks, der die Tassen aus der verkehrten Welt erfunden hat,  leidet selbst an der Lese- und Rechtschreibschwäche und erklärt, warum Legasthenie ihn zu Muglexia inspiriert hat.

Wie stellt man diese Tassen nun hin, um sie vor einfallendem Schmutz zu schützen? Verkehrt herum? Richtig herum? Wo ist hier überhaupt oben? Das fragt man sich sicherlich, wenn man die Tassen der Serie Muglexia in den Geschirrschrank stellt. Die Antwort ist: Verkehrt herum. Also richtig herum. Verkehrt herum ist richtig, so! Die Öffnung der Tassen befindet sich dort, wo normalerweise die Unterseite einer Tasse ist.

Henry Franks, selbst Legastheniker, kam auf Muglexia aus einer Erscheinung der Lese- und Rechtschreibschwäche: Buchstaben werden beim Lesen häufig mit umgedrehten Pendants verwechselt, was das Lernen und Verstehen zur Schwierigkeit macht, so der Designer. “b” und “p” oder “d” und “q” sind solche Fälle. Die Verwechslungsgefahr greift Franks mit Muglexia auf. Neben einem reinen Designer-Objekt, auf das man ein zweites Mal sieht, erfüllen die Tassen auch noch einen praktischen Zweck: Durch die kleinere Öffnung oben, also unten, sollen Heißgetränke länger warm bleiben. Ob sich der Henkel verkehrt herum allerdings besonders gut halten lässt, steht auf einem anderen Blatt.

[via Likecool]

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  1. Interessanter Ansatz, allerdings bringt diese Form ein paar Nachteile mit sich, die es dann eher als einen “Styling-Gag” dastehen lassen da diese Tassen in ihrer Funktion größtenteils schlechter sind als bestehende Modelle. (Reinigung schwieriger; Stapeln nicht möglich; …)

    1. ” Warum schwerer zu stapeln? Logisch gesehen ist das genauso möglich wie richtig herum. ”

      Vulkanische Logik ist das aber nicht. :D

    2. “Stapeln schwerer” weil ich bei den Tassen keine in die andere Stellen kann. So kann ich nur Tassen aufeinander Stapeln – im Schrank vielleicht sogar besser, aber beim Tragen ist die “Ineinandervariante” stabiler.

  2. Es errinert mir ein Witz:
    Nimm eine Frau ein Glass, die boden nach oben lag in Hand.
    Schau mal! Diese Glass ist kaputt! Die ist zu! – hat gesagt die Frau zu seinen Mann!
    Die ist wirklich kaputt! – hat geantwortet der Mann – die ist zu und hat auch keinen Boden!

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