Empfindliche künstliche Haut – dank goldener Nano-Partikeln

jamesbond

Die menschliche Haut ist nicht nur unser größtes Organ, sie gehört auch zu unseren außergewönlichsten. Sie reagiert auf Berührung, Druck, Schmerz und Temperatur und versorgt unser Gehirn mit einem konstanten Datenstrom. Jetzt haben Wissenschaftler diese Eigenschaften auch auf künstliche Haut übertragen.

Anders als bisher entwickelte künstliche Haut, kann die vom Technion-Israel Institute of Technology entwickelte Haut gleichzeitig Berührung, Temperatur und Feuchtigkeit wahrnehmen, und das mit einer zehnmal so hohen Empfindlichkeit. Das von Technion entwickelte System besteht aus einem Netz von miteinander verbundenen Goldpartikeln in Nanogröße (Durchmesser 5-8 Nanometer), die auf flexibles PET aufgebracht werden. Wird die Haut gebogen, gelangen die Partikel näher zusammen oder auseinander, was die elektrische Leitfähigkeit zwischen ihnen verändert.

Die Entwickler können die Empfindlichkeit der künstlichen Haut verändern, indem sie die Stärke oder die Konstruktion der PET-Schicht anpassen. So kann sie etwa bei industrieller Anwendung als Sensor für Brüche oder Risse verwendet werden. Die revolutionärste Anwendungsmöglickeit wäre jedoch freilich in der Prothetik, etwa bei Patienten mit großflächigen Verbrennungen. Davon ist die jetzt entwickelte Haut allerdings noch weit entfernt.

[Phys.org, gizmodo.com]

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  1. Das Bild steht mit dem vorgestellten Produkt der goldenen künstlichen Haut in keinem Zusammenhang, weil das Foto aus einem der ersten James Bondfilme ( Goldfinger) stammt. Ob damals schon die Schauspielerin nur mit Lack oder anderer Farbe eingesprüht wurde ist mir nicht mehr bekannt. Aber das Filmfoto mit dem Hauptdarsteller Sean Connery ist kein Herstellerfoto des neuen Projekts. Oder war damals die Filmfirma schon weiter wie heute die Industrie ?

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