Superzeitlupe: Vogelflugmechanik für bessere Drohnen ausgeschlachtet

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Forscher der Uni Stanford haben sich mit Hochgeschwindigkeitskameras bewaffnet, um die Biomechanik des Vogelflugs im Detail zu beobachten. Aus den Erkenntnissen erhoffen sich die Wissenschaftler bessere Minidrohnen zu entwickeln, die besonders agil, energiesparend und schnell sind.

Wir verstehen zwar schon seit längerem die grundlegenden Prinzipien des Vogelflugs, sind bisher über die Details aber großzügig hinweg gegangen. Professor David Lentink und seine Studenten haben nun Kolibris und andere Vögel mit 3.300 Bildern pro Sekunde gefilmt um herauszubekommen, was wir bislang übersehen haben.

Die Studenten Andreas Peña Doll und Rivers Ingersoll haben bei Kolibris eine Schüttelbewegung gesehen, die nie zuvor berücksichtigt wurde. Wenn der Vogel von einem Ast abspringt, zuckt und wackelt sein Körper entlang der Wirbelsäule – ähnlich wie sich ein Hund schüttelt. Das geschieht beim Vogel 55 Mal in der Sekunde. Man wird sehen, wofür das gut ist.

[Via Stanford, gizmodo.com]

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