Bremont: Codeknacker-Uhr erinnert an Enigma-Hacker

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Die berühmte Verschlüsselungsmaschine Enigma wurde von britischen Mathematikern im 2. Weltkrieg geknackt - und Uhrenhersteller Bremont widmet nun den beteiligten Männern und Frauen eine Uhr - inklusive Originalmetall der Enigma und Holz der Hütten in Bletchley Park.

Die Uhrenkrone der Bremont-Armbanduhr “Codebreaker” enthält Holz aus der Hütte Nummer 6, in der Alan Turing arbeitete und ein Teil des Uhrwerks besteht aus Metall einer echten Enigma-Maschine.

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Die Uhr ist auf 240 Exemplare in Edelstahl und 50 in Rotgold beschränkt. Die Seriennummern sind an der Gehäuseseite zu sehen.

Die Edelstahlvariante wird für 19.000 US-Dollar verkauft, während die Rotgold-Version mit 34.000 US-Dollar zu Buche schlägt. Netterweise stiftet Bremont das Geld für die Restaurierung von Bletchley Park.

[Via Bremont, gizmodo.com]

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  1. Die Enigma wurde nicht gehackt. Auch nicht von Mathematikern.
    Es wurde eine Enigma erbeutet von den Alliierten, daraufhin konnten abgefangene deutsche Nachrichten entschlüsselt werden.
    Gruß

    1. hey janultra, in letzter Zeit nehme ich immer öfter wahr, dass Geschichte irrtümlicherweise mit “gestern bei Facebook” verwechselt wird, zum Glück gibt es noch normale Menschen

  2. Um es wirklich richtig zu stellen. Die Enigma wurde in mehreren Schritten entschlüsselt.

    Zuerst von polnischen Mathematikern z.b. Marian Rejewski und zwar entschlüsselten sie das 3-Walzen-System. Das bildetet dann die Grundlage der britischen Entzifferung mit Alan Turing für das 5-Walzen-System.

    Worauf du anspielst Janultra ist die Enigma M3 und M4, die erst nach Kaperung deutscher Uboote geknackt werden konnte. Hierbei handelte es sich um ein 3 aus 8 Walzen-System bzw. 4 aus 8 Walzen-System.

    Wenn Geschichte dann bitte richtig.
    Gruß

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