Ford: Prototypen-Maschine wandelt Blechteile ohne Presse in fertige Teile um

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Beim Karosseriebau werden Bleche unter hohem Druck so verformt, dass einzelne Teile entstehen. Für die Serienproduktion ist das ein hervorragendes Verfahren, aber beim Bau von Prototypen muss immer erst eine Form gebaut werden. Das kann Wochen oder Monate dauern. Ford hat sich eine Art 3D-Prägemaschine gebaut, mit der dieser Prozess auf wenige Stunden verkürzt wird.

Ford-Ingenieure haben eine 3D-Prägemaschine für Bleche entwickelt, mit denen sehr schnell belastbare Prototypen-Bauteile für den Fahrzeugbau erstellt werden können. Die Daten für die Formen stammen direkt aus CAD-Programmen. Ein Roboter bearbeitet die eingespannten Bleche von oben und unten mit einer sehr präzisen Spitzen. Damit lässt sich die Form dreidimensional erschaffen. Das kann teilweise über Nacht gemacht werden.

Die fertigen Teile erlauben dem Designer zu erkennen, ob noch etwas an der Form verändert werden muss. Softwaresimulationen sind daher nicht mehr die einzige Möglichkeit, das zu prüfen. Die Maschine ist noch nicht in der Lage, in den normalen Fertigungsprozessen eingesetzt werden, aber zum Erstellen von Konzept-Fahrzeugen oder gar von Sonderteilen für Miniserien ist das System nach Angaben von Ford sinnvoll nutzbar.

[Via YouTube, SlashGear, gizmodo.com]

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    1. naja, ich glaub das hat zwar genau die richtige form, aber ob das auch so perfekt gebogen wie aus einer presse ich bezweifel ich (was sich rein optisch auswirkt)… wobei man da auch dann mit der hand nacharbeiten könnte -> wenn es mal ein oldtimer teil sein sollte…

  1. Was laberst du? Guck dir das vid an, ist so genau wie die Presse, wenn nicht sogar genauer bei Details, wir reden hier von cad gestützter Bearbeitung, das ist immer sau genau, Toleranzen im Mikrometer Bereich aber der Herr Weiss mal wieder alles besser und biegt per Hand genauer, na klar

    1. Ja, der Herr baer weiss das in der Tat besser.
      Genauer als aus der Presse ist das sicher nicht, die Werkzeuge werden auch CAD-gestützt hergestellt.
      Und die Oberfläche bei einem Pressteil sieht definitiv besser aus.
      Beim Betrachten des Videos könnte auch auffallen, dass hier ein Prototypverfahren mit einer Serienpresse verglichen wird. Das ist etwa so wie einen 40-Tonner mit einem Fiat 500 zu vergleichen. Jeder hat seine Einsatzzweck und der eine nicht mit dem anderen zu ersetzen.
      Gruß von einem der sowas beruflich macht

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