Baut Apple bald iPhones aus Liquidmetal?

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Die vielversprechende Metalllegierung Liquidmetal gibt es schon eine ganze Weile, aber bislang hat niemand einen Weg gefunden, das schwer zu fertigende Material für etwas Sinnvolles einzusetzen. Nun ist ein neues Patent aufgetaucht, in dem Apple beschreibt, wie man Liquidmetal nutzen kann. Vielleicht gibt es bald ein iPhone aus Liquidmetal.

Das Problem mit der Legierung ist, dass es sehr schwer ist, große Bögen mit einer genau definierten Stärke herzustellen. Das Material soll stabiler als Kunststoff sei, aber derzeit ist es nicht möglich, die Metallbögen zu formen oder zu ziehen. Sie zerbrechen einfach in zwei Hälften.

Apples Patent beschreibt, wie man große Bögen des “metallischen Glases” in Stärken von 0,1 bis 25 mm erzeugt. Und im Patent steht, dass das Material dann zu Gehäusen für iPhones, iPads, Uhren und für andere Elektronikerzeugnisse verarbeitet werden kann.

Ob Apple das Patent jedoch bald in die Realität umsetzen wird, ist nicht bekannt. Derzeit ist nur die SIM-Auswurfklammer aus Liquidmetal gefertigt.

[Via Electronista, gizmodo.com]

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    1. Aha. Das musst du unbedingt Caltech und Liquidmetal Technologies erzählen!
      Auf der Homepage von Liquidmetal Technologies steht nämlich: “Liquidmetal® alloys belong to a class of highly engineered materials called Bulk Metallic Glasses (BMG), which have been developed with the goal of advancing physical material properties to their theoretical limits.” Frag doch mal ein Wörterbuch deines Vertrauens nach der Übersetzung des Begriffs “alloy”.

  1. Durfte ein Praktikant den Artikel schreiben?
    Hat der Lektor Urlaub?
    Lest doch bitte vorher noch einmal eure Texte, bevor ihr sie veröffentlicht.

    1. Ja wirklich!
      So langsam macht es keinen Spaß mehr, sich krampfhaft durch derart vermurkste Atikel zu arbeiten.
      Dieser Beitrag ist ja wohl mehr als flüchtig dahin geklatscht!

    2. Welcher Lektor?

      Ich glaube, du hast das Konzept von gizmodo nicht verstanden. Die Autoren werden hier nach Quantität bezahlt, nicht nach Qualität.

  2. “…aber bislang ist niemand einen Weg gefunden, das schwer zu fertige Material für etwas sinnvolles einzusetzen.”
    Dann ist der Sansa E200, der Cruzer Titanium und diverse Vertu-Telefone wohl Einbildung oder nicht sinnvoll. Oder eben einfach nur nicht von Apple…

  3. “Liquidmetal und Vitreloy sind Markennamen für amorphe Metall-Legierungen (sog. metallische Gläser), die von der Firma Liquidmetal Technologies entwickelt wurden. Durch ihre nicht-kristalline Struktur sind die verwendeten Zirconium-Legierungen widerstandsfähiger und elastischer als Legierungen aus Titan oder Aluminium, die in den gleichen Bereichen eingesetzt werden. Der Werkstoff findet im militärischen und industriellen Bereich vielfach Anwendung; am bekanntesten ist jedoch seine Verwendung in Sportgeräten wie Skiern, Tennis-, Softball- und Baseballschlägern.

    Ein Beispiel für die Zusammensetzung einer Legierung (Vitreloy 106a): Zirconium 58,5 %; Kupfer 15,6 %; Nickel 12,8 %; Aluminium 10,3 %; Niob 2,8 %.”
    Quelle: Wiki

    Keine sinnvolle Verwendung? möp Nicht in Gebrauch? möp Keine Legierung? möp Zuviel Terminator gesehen!

  4. Naja…immerhin lässt sich ja auf Gizmodo.com der Fakt finden, daß Liquidmetal schon für die Pins zum herausnehmen der Simkarte benutzt wird. Old news.

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