32 Mio. Dollar-Crowdfunding für Smartphone Ubuntu Edge [Video]

Ubuntu Edge

32 Millionen Dollar möchte Canonical, die Firma hinter Ubuntu, durch Crowdfunding sammeln. Mit dieser enormen Summe soll die Herstellung des Smartphones Ubuntu Edge ermöglicht werden, das im Mai nächsten Jahres auf den Markt gebracht werden soll.

Als Betriebssystem kommt Ubuntu Phone gemeinsam mit Android zum Einsatz. Daneben will man das Smartphone mit üppigen Hardwareeigenschaften für “ein Telefon, auf dem ein vollständiges Desktop-Betriebssystem laufen soll” ausstatten: hinter dem mit Saphirglas bedeckten 4,5-Zoll-Display befinden sich ein Mehrkernprozessor, 4 GB RAM, 128 GB Speicherplatz und eine 8 Megapixel Kamera. LTE soll ebenfalls unterstützt werden. Mit einem HDMI-fähigen Bildschirm wird das Ubuntu Edge als vollwertiger Computer verwendet werden können.

Weil Canonical keinen Smartphone-Hersteller finden konnte, der das Ubuntu Edge produziert, setzt das Unternehmen nun auf Crowdfunding. Sollten die 32 Millionen Dollar tatsächlich erreicht werden, würde das Ubuntu Edge ganz oben auf der Crowdfunding-Rekordliste stehen. Bisher wurden Bereits über 3 Millionen Dollar gesammelt. Bis 21. August läuft die Kampagne noch.

Wer bereit ist, das Projekt mit 830 Dollar zu unterstützten, erhält eines der Ubuntu-Smartphones. Ein stolzer Preis. Ein vergünstigtes Angebot für 600 Dollar, welches bereits ausverkauft ist, gab es innerhalb der ersten 24 Stunden. Wer sich näher über das Ubuntu Edge informieren möchte, kann dies auf der Kampagnenseite von Indiegogo tun.

Spezifikationen:

  • Dual boot Ubuntu mobile OS und Android
  • Vollständiger Ubuntu-Computer, wenn an Bildschirm angeschlossen
  • Schnelle Mehrkern CPU, 4GB RAM, 128GB Speicher
  • 4.5 Zoll 1,280 x 720 HD Saphirglas-Display
  • 8mp low-light Kamera, 2mp Frontkamera
  • Dual-LTE, dual-band 802.11n Wi-Fi, Bluetooth 4, NFC
  • GPS, Beschleunigungssensor, Gyrosensor, Näherungssensor, Kompass, Barometer
  • Stereo Lautsprecher mit HD Audio, Dual-Mic Aufnahme, Active Noise Cancellation
  • MHL Anschluss, 3.5mm Klinke
  • Silicon-anode Li-Ion Batterie
  • 64 x 9 x 124mm

[via Indiegogo]

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  1. Was man so sieht, haben die sich bei der Oberfläche Gedanken gemacht. Das ist wohl keine billige iPhone Kopie. Aber das sind die Nokia Smartphones auch nicht. Wie wollen die das schaffen was Microsoft auch Probleme bereitet: Die App Entwickler auf ihre Seite zu bringen?
    Ein anderes Problem ist die Sicherheit. Bei Android tummeln sich die Viren während iPhone Besitzer keinen Virenschutz brauchen. Ubuntu bietet das sicherlich hinreichend Schutz. Allerdings hatte Apple da einen jahrelangen Vorsprung, um ihre APIs sicher und stabil zu machen. Das wird für ein Newcomer eine große Herausforderung.

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