Crabster CR200: Diese Roboterkrabbe soll das Meer nach versunkenen Schätzen absuchen

cr200

Ein großes Problem herkömmlicher ROVs ist es, dass ihre Propeller zwar stark genug zum Aufwirbeln von Sand, aber nicht zur Navigation durch starke Strömungen sind. Der Durchsuchung bestimmter Gebiete sind damit gewisse Grenzen gesetzt. Der Crabster CR200 Roboter umgeht dieses Problem, indem er sich auf dem Meeresboden wie eine Krabbe bewegt.

Der Crabster CR200 wurde in den letzten zwei Jahren am Korean Institute of Ocean Science and Technology (KIOST) entwickelt und soll in Zukunft Schiffswracks und Küstengebiete untersuchen, wo ihn oft Strömungen von bis zu 1.5 Metern pro Sekunden und Wasserdruck von bis zu 25 bar erwarten.

Hierbei bewegt sich CR200 auf seinen sechs Beinen, wovon die beiden Vorderbeine wesentlich beweglicher sind. Gleichzeitig kann der Roboter mit einem gewöhnlichen Antrieb durchs Wasser gleiten. Entdeckt er mit einer seiner 10 Kameras ein interessantes Objekt, kann CR200 es mit seinen beiden Vorderbeinen greifen und in einem frontal angebrachten Fach verstauen.

Das aktuelle Modell ist über eine Schnur mit einem Schiff verbunden und kann hierdurch bis zu 24 Stunden lang mit Strom versorgt werden. Künftige Modelle sollen mit einer eigenen Stromquelle ausgestattet werden und auf Tiefen von bis zu 6.000 Metern kommen. Nächsten Monat wird CR200 vor der Küste von Südkorea getestet und sollte alles funktionieren, könnte James Cameron schon bald robotische Konkurrenz bekommen. [gizmag – mechatronic – IEEE – KIOST – Isotope]

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