Erst Apple jetzt Android: Hands-On invoxia Audioffice

invoxia Audioffice

invoxia Audioffice ist ein Smart Dock, welches nicht nur als Lautsprecher für Smartphones und Tablets dient, sondern gleichzeitig auch als Telefonstation für Videotelefonie verwendet werden kann. Die Neuauflage ist nun auch mit Android-Geräten kompatibel. Was gut klingt, klappt in der Praxis erst nach etwas Probieren.

Bekanntes Design

Wer sich an an Apples Produkten angelehnten Designs noch nicht satt gesehen hat, für den ist das invoxia Audioffice ein schickes Gerät in spiegelndem Weiß. Ringsherum befindet sich der Lautsprecher, der der Station nicht nur besseren Sound bei Freispech-Telefonaten ermöglicht, sondern auch in eine Musik-Box verwandelt. Auf der Rückseite befinden sich ein Power-Schalter, eine 3,5 mm Klinke, drei USB-Anschlüsse (für Smartphone, Telefon-Handteil und PC), ein USB-Slave-Anschluss und die Buchse für die Stromversorgung. Die Oberseite verfügt nur über ein Bedienelement: Ein Lautstärkeregler, der gleichzeitig auch die Bluetooth-Verbindung herstellt.

invoxia Audioffice

Der Lieferumfang des invoxia Audioffice ist recht umfangreich ausgefallen.

Packt man das Gerät aus, fühlt man sich erst einmal an ein Überraschungsei erinnert: Viele Teile von denen man auf den ersten Blick nicht weiß, wohin sie gehören. Schnell hat gewinnt man die Übersicht über den Lieferumfang: Da wären vier Steckdosen-Adapter, das Netzteil selbst, drei Kabel (30-Pin, Lightning und Micro-USB), drei entspreche Fixierteile für jene Kabel und drei Smartphone-Halterungen sowie die Tablet-Stütze. Abschließend noch der Smart Holder für das Handteil und das System selbst.

 

Der Aufbau und seine Probleme

Mithilfe der beiliegenden Schritt für Schritt-Anleitung ist das invoxia Audioffice schnell zusammengebaut. Toll ist, dass nahe zu alle Geräte verwendet werden können. Theoretisch zumindest. Nur was, wenn der micro-USB-Port meines Android-Smartphones nicht mittig an der Unterseite des Gerätes positioniert ist? So beispielsweise beim  HTC One, dessen Buchse versetzt ist oder beim Motorola Razr i – dort ist der Anschluss an der Seite. Dann muss die Kabel-Kabelhalterung-Smartphone-Schalen-Kombination wieder mühselig auseinander gefriemelt werden. Indem das Kabel nun außen am Gerät und nicht durch es hindurch geführt wird und die Schale freilich nur einen Bruchteil der gängigen Smartphones in Position halten kann, musste mit etwas Klebeband nachgeholfen werden, damit der Zweck der Station zur Videotelefonie überhaupt erfüllbar ist. Daran merkt man schon, dass das Gerät ursprünglich für iPhones und iPads konzipiert war. Alternativ, was auch deutlich ästhetischer aussieht, kann das Smartphone in die Tablet-Stütze gesteckt werden

invoxia Audioffice

Wessen Smartphone den USB-Anschluss nicht unten mittig hat, hat das Nachsehen. Hier haben wir mit etwas Klebeband nachgeholfen.

Natürlich kann dort auch ein Tablet selbst angebracht werden, was für vielleicht ohnehin ob des größeren Displays mehr Spaß machen sollte. Dazu wird die dafür vorgesehene Stütze so in die Ausbuchtung der Anschlüsse auf der Rückseite eingehängt, dass iPad und Co. daran gelehnt werden können. Die Verbindung mit dem Smartphone via Bluetooth im Anschluss hat weitestgehend problemlos geklappt. Nimmt man nun den Hörer ab, hört man ein Freizeichen. Nun dürfte nichts mehr schief gehen – sollte man meinen.

 

Mal geht es, mal nicht

Was macht man mit einem Telefon? Heute vielleicht eher selten zu beobachten, aber man telefoniert damit. Deshalb soll diese grundlegende Funktion als erstes getestet werden. Wählt man am Smartphone die Nummer, wählt sie an, so ist ein Gespräch problemlos möglich. Die Lautstärke, die aus dem Hörer kommt kann mit dem Regler am Gehäuse angepasst werden. Ein Druck auf diesen Beendet das Gespräch oder nimmt den Anruf an. Musik abzuspielen bereitet dem Audioffice ebenfalls keine Probleme. Im Gegenteil: Dies ist vielleicht sogar der Trumpf des Gerätes, denn es liefert einen ordentlichen Sound mit guten Bässen. Bleibt nur noch die Videotelefonie übrig. Und damit kehrt die Unzufriedenheit etwas zurück. Sowohl in Hangouts als auch in Skype wird der Ton mal, mal nicht an den Telefonhörer übertragen. Ständig switcht der Onscreen-Button von Bluetooth zu Lautsprecher. Es hat eine beachtliche Vielzahl an Versuchen gebraucht, bis wir dahinter gestiegen sind, dass das Gerät nur seine Aufgabe erfüllt, wenn  zuerst der Hörer abgenommen und dann der Videocall gestartet wird. Leider hab es in der der Anleitung keinen Hinweis dazu.  Dann aber aber alles prima, soweit man weit genug vom invoxia Audioffice weg sitzt und somit vollständig auf dem Display zu ist.

 

gizrank 30 Sterne

 

Fazit

Man merkt dem invoxia Audioffice an, dass es ursprünglich für iOS bzw. Apple-Produkte konzipiert wurde. Allein dass der Apfel im Design Pate stand, ist nicht zu übersehen. Vor allem macht sich das darin bemerkbar, wie die Geräte an der Station befestigt werden können. Das ist nicht unbedingt Android-freundlich, was nunmal ein Problem der unterschiedlichen Hersteller ist. Hat man erst einmal den Dreh raus, macht es sicher Spaß, die Station auf seinem Bürotisch stehen zu haben und bequem skypen zu können. Die Benutzung mittels Android befindet sich derzeit noch in der Betaversion, weswegen wir hoffen, dass sich in der Performance noch einige Verbesserungen ergeben werden. Trotzdem ist das Gerät mit 300 Euro nicht unbedingt ein Schnäppchen.

Spezifikationen:

  •     In Vivo Acoustic Technology: 6 Breitbandlautsprecher, 4 digitale Mikrophone
  •     Kompatibel mit Android (beta) Smartphones und Tablets, ab 4.0 (Ice Cream Sandwich)
  •     Alle iPhones und iPads kompatibel
  •     Rauschunterdrückung
  •     Bluetooth 2.1
  •     Rufannahme via Handsfree, Smartphone oder das Handteil
  •     2 Gigabit Ethernet Ports mit integriertem PoE
  •     2 USB Ports
  •     Patentierte Technologie, registriertes Design
Tags :
  1. Äh was?
    Mir erschließt sich der Sinn dieses Gerätes absolut nicht. Man kauft sich also ein Gerät, bei dem es nicht mehr möglich ist, beim telefonieren herumzulaufen, oder das Telefon beim Laden für IRGENDWAS zu benutzen (außer vielleicht Musik hören) für 300 Euro. Klar… Kein Wunder dass so etwas für Apple Kunden konzipiert ist. Kosten und Nutzen steht dort ja generell in keinem Verhältnis. Ich wäre verstört, wenn die auch nur eins davon an Android Nutzer verkaufen.

    1. Das du verstört bist, hättest du nicht extra hinschreiben müssen. Das erschliesst sich schon aus deinem ahnungslosen Gestammel.
      Ist es denn wirklich so schwierig zu erkennen, um was es sich bei dem Teil handelt?
      Kleiner Tipp, es wird hauptsächlich dort verwendet, wo Leute ARBEITEN.

    2. So geistig beschränkt wie JennyS möchte ich auch mal durch die Welt laufen. Muß das schön sein, wenn man so ahnungslos ist. Aber ich weiß schon, die 300 sind bestimmt dein gesamter Monatslohn. :-D Kannst du natürlich nicht verstehen, warum das durchaus für Einige Sinn macht.

  2. Der Sinn erschliesst sich mir auch nicht ganz. Für Apple versteh ich es, da kauft man das Ding als Gag. Aber bei Android? Ich meine die können sich schon kein vernünftiges Telefon leisten (warum soll man sonst solche minderwertige Ausschussware wie ein Galaxy o.ä. kaufen?) und dann sollen sie noch ihre Mutter auf den Strich schicken um sich sowas zu leisten?

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