Rucksack aus Kevlar für Reporter in Kriegsgebieten

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In Deutschland kennen die meisten zum Glück nicht das Gefühl, wie es sich in einer Kriegszone oder einer Gegend mit extremer Gewalt lebt. Aber dieser Rucksack ist auch nicht für hier gedacht, sondern für Auslandseinsätze von Reportern und anderen Zivilisten. Der Rhino Skin Rucksack ist aus Kevlar gefertigt und soll den Körper vor Schäden bewahren.

Der Rucksack wurde von Hila Raam aus Jerusalem entworfen. Die spezielle Kappe, die man im Bild erkennen kann, klappt hoch, um den Nacken und Kopf des Trägers zu schützen.

Andere Teile des Rucksacks schützen Leber, Nieren und die Rückseite des Herzens. Derzeit scheint der Rhino Skin nur ein Prototyp zu sein, aber so wie es in der Welt aussieht, hätte der Rucksack durchaus Potential.

[Via dezeen, gizmodo.com]

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  1. Sinnvolle Erfindung, die die Arbeit von vielen Kriegsberichterstattern und Journalisten aus Krisengebieten sicherer machen könnte, wenn man bedingt wie gefährlich die Arbeit ist.
    Colvin und Ochlik und all die anderen hätte das vielleicht das Leben retten können.
    Wirklich bewundernswert, was diese Menschen leisten! Ich habe allergrößten Respekt davor!

    http://nerdingers-katze.blogspot.de

  2. Sicher, besser als garnichts, aber wenn man schon in solchen Gegenden unterwegs ist, wäre es denn nicht besser, gleich eine richtige Schutzweste zu tragen anstatt nur die Rückseite des Körpers halbherzig zu schützen?

    1. es geht ja nicht um allerhöchsten explosionsschutz, sondern wahrscheinlich eher kleinere projektile mit weniger energie abzuhalten.

      wie wirksam das ganze ist, wird jedoch noch gezeigt werden müssen.

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