Sprout: Bleistift zu Ende? Dann pflanz ihn ein!

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„Wie wäre es, einen Bleistiftstummel nicht wegwerfen zu müssen, sondern ihn einzupflanzen und etwas Schönes daraus wachsen zu sehen?“ Diese zugegebenermaßen etwas ungewöhnliche Frage stellte sich Michael Stausholm und erfand kurzerhand den Bleistift namens Sprout, der nach seiner Benutzung einfach eingepflanzt wird. Aus ihm sollen dann unter anderem die beliebten Küchenkräuter Basilikum, Dill, Koriander, Minze, Rosmarin und Thymian wachsen.

Laut dem Erfinder Stausholm soll bei der Stiftproduktion besonders auf Nachhaltigkeit geachtet worden sein. Auch soll mit Sprout Kindern und Erwachsenen etwas über Recycling beigebracht werden können. Stausholm ist davon überzeugt, dass sein Sprout besonders als Werbegeschenk und auf Veranstaltungen gut ankommt. Sprout wurde über Kickstarter finanziert. Dort konnte das Projekt durch über 2.000 Einzelfinanzierungen stolze 37.715 Dollar sammeln, womit das eigentliche Ziel von 25.000 Dollar deutlich übertroffen wurde. Mehr Infos findest du auf der Homepage von Sprout. 

Zur Verdeutlichung von Sprout hier das Kickstarter-Video:

[via Pressemitteilung]

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  1. leute, tut mir echt leid das ich immer den miesmacher spiele. aber ich mag ambivalenz nicht.

    ich benutze seit jahren einen minenbleibstift. dieser muss nicht angespitzt werden. dadurch spare ich unmengen an stiften aus holz.

    aber was mich wirklich stört ist, das ich immer wieder höre: „ich brauche papier“, „ich muss das in den händen halten.“

    die deutschen verbrauchen immer noch pro jahr über 17 mio. tonnen papier. eine echte umweltrevolution kann ich da noch nicht erkennen.

      1. Naja und die Stoffe zur Produktion des Tabletts, Verpackung und co fallen nicht an ? Die Idee ist zwar gut aber hat halt auch Nachteile. Außerdem hat man nicht immer nen Grafiktablett dabei da ist Stift und Papier einfach einfacher. Achja in Bleistiften ist seit Jahrzehnten schon Graphit drin.

      2. Jo, so ein Grafiktablett verbraucht bei der Herstellung und im Betrieb natürlich ungleich weniger Energie und Rohstoffe als ein Bleistift und muss auch nie entsorgt werden. -.-

        In Bleistiften war noch nie Blei.

        Oder war der Kommentar als Witz gedacht?

  2. Klar sind im Grafiktablett ebenfalls Stoffe enthalten, man muss aber beachten das ein Grafiktablett oft viel länger hält als es ein Stift tut, und man es sogar 10 Jahre oder länger nutzen kann wenn man es einigermaßen gut behandelt.

    1. Müsste man halt gucken was für eine Belastung das meistverkaufte Tablett darstellt und wie viele Bleistifte und Papier man dafür bekommt und darüber dann Ausrechnen wie hoch die Schäden für die Natur eigentlich sind. Währe eigentlich sogar was für die Gizmodo Redaktion hat was mit Lifestyle und was mit Digital zu8 tun aber dafür müsste man ja selber was Produktives tun und nicht nur Artikel vom Englischen ins Deutsche übersetzen also wird so ein Projekt nie kommen

  3. also ich verstehe manche hier nicht. ein tablet kann(!), muss aber keine alternative sein. bei den halbwertszeiten die elektronische geräte haben, wäre es verwunderlich, wenn diese effizienter als ein blatt papier und bleistift sein sollen.

    anders sieht es aus, wenn so ein tablet nicht als viertgadget, nicht zum angeben im schrank, als echte papieralternative und dann auch noch richtig lang (so 10 jahre) verwendet wird.

    am ende kommt es nur auf die umweltbilanz an.

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