MacBook Pro mit Super-Haswell-CPU kommt im Oktober

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Von mehreren Seiten wird berichtet, dass Apple Intels neuen Haswell-Prozessor erst im Oktober in neue MacBook Pro Notebooks einbauen will. Dafür soll es eine besonders leistungsfähige Version mit sehr schneller GPU sein. Damit könnte Apple anderen Notebookherstellern das Wasser abgraben.

Die China Times (via macotakara) sowie SemiAccurate berichten, dass Apple ab Oktober eine neue Version des MacBook Pro auf den Markt bringen will, die mit einem besonders leistungsfähigen Intel-Prozessor der Haswell-Familie ausgestattet sein soll.

Bislang gibt es nur die MacBook Air Reihe von Apple mit Haswell-Prozessoren, während Interessenten für die MacBook Pro-Serie sich noch einige Zeit gedulden müssen. Das liegt nach Informationen von SemiAccurate daran, dass eine Spezialversion des Haswell-Prozessors dort ihren Dienst versehen soll. Die Besonderheit: Sie soll mit Intels Grafikeinheit GT3e (Iris Pro 5200) ausgerüstet werden – und die hat 128 MByte eingebautes DRAM im Prozessor. Damit will Intel NVIDIAs GeForce GT 650M Paroli bieten. Intel behauptet, dass die Iris Pro beim 3DMark11 mehr als zweieinhalb Mal so schnell ist wie die HD 4000 Grafikeinheit.

Nach Informationen von SemiAccurate wolle Apple soviel GPU-Leistung wie möglich haben und hat mit diesem Wunsch Intels Produktion weitgehend für sich beansprucht – und das bedeutet für andere Notebook-Hersteller, dass ihre Geräte erst später mit dem Top-Modell ausgerüstet werden können.

[Via Macotakara , SemiAccurate]

[Bild: Andreas Donath]

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  1. Also auf dem Papier sieht die Iris Pro aber schlecht aus. 23.8 GTexel/s von Nvidia vs. 3,2GTexel/s von Intel. Kostet dafür im MacBook bestimmt das dreifache^^

  2. Auf dem papier sieht ein iPhone 5 gegen ein galaxy S3 auch schlecht aus, ändert trotzdem nichts daran, dass das iPhone besser ist.

      1. Sach ma hat dir jemand ins Hirn geschissen???
        Apple sieht auf dem Papier immer schlecht aus, ist in der Praxis aber immer viel viel besser!!!

  3. „Objektiv besser“ ist auch ein Trabi mit größerem Tank. Es kommt immer auf das Gesamtpaket an, und da hat Apple halt einen gewissen Vorsprung. Ich brauche Lösungen, keine Leistungsdaten. Was nützen mir 10% mehr Leistung, wenn ich sie nicht für die von mir benötigten Anwendungen einsetzen kann.

    Dazu kommt noch der Netto-Faktor (frei nach einem Artikel der c’t): Bei (Windows-)PCs gibt es eine Brutto- und eine Netto-Leistung. Die Bruttoleistung steht auf dem Papier und die Netto-Leistung ist, was nach Installation von Antivirus, Firewall, Anti-Spyware, Disk Defragmentierungs-Tool, Systemrettungsassistenten, Treibern und so weiter noch übrig bleibt. ;-)

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