Veebot: Mit diesem Roboter soll die Blutentnahme automatisiert werden

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Für manche ist sie harmlos wie ein Mückenstich, andere verlassen die Praxis jedes mal mit blauen Armen. Die Blutentnahme erfordert eine gehörige Portion Fingerspitzengefühl – also wohl kaum vorstellbar, dass sie irgendwann von Maschinen erledigt wird. Genau das will die Firma Veebot mit ihrem gleichnamigen Roboter aber realisieren.

Das Startup testet gerade den Prototypen des Veebot Roboters, der Blut schneller und präziser entnehmen können soll. Das Ziel ist eine Automatisierung der Blutentnahme, aber auch des Legens von Infusionsnadeln.

Bei der Maschine wird dem Patienten eine Luftmanschette um den Arm gelegt, die die Venen besser sichtbar macht. Anschließend wird mit Infrarotlicht, einer Spezialkamera und Ultraschall die passende Vene gesucht und geprüft, ob genügend Blut entnommen werden könnte. Die Nadel wird angesetzt und mit der vorher berechneten Tiefe eingeführt. Der ganze Vorgang dauert etwa eine Minute.

Aktuell findet Veebot in 83 Prozent der Fälle die richtige Vene. Bis eine klinische Versuchsreihe gestartet wird, will die Firma aber auf 90 Prozent kommen. Für den Fall, dass jemand bei einer Vorführung zusehen will – hier gibt es ein Demovideo. [IEEE Spectrum]

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