Android-Fragmentation: Dieses Jahr wird es richtig schlimm

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Die Android-Fragmentierung war in den letzten Jahren immer wieder einmal der Anlaß für Auseinandersetzungen. Und die neueste Crowd-gestützten Ergebung von OpenSignal zeigt, dass die Fragmentierung letztes Jahr noch viel schlimmer geworden ist im Vergleich zum letzten Jahr.

Anhand der Anzahl und den Typen von Geräten, die die App von Opensignal herunter geladen haben, hat OpenSignal errechnet, dass sich die Android-Fragmentierung seit dem letzten Jahr verdreifacht hat. Das Bild zeigt, wie viele unterschiedliche Geräte es gibt, die unterschiedliche Android-Versionen einsetzen. Eine interaktive Version kann bei OpenSignal abgerufen werden.

2012 gab es 3.997 unterschiedliche Android-Geräte. Dieses Jahr sind es schon 11.868 Stück. Acht Android-Versionen sind derzeit in Gebrauch. 37,9 Prozent der Anwender verwenden Jelly Bean. Samsungs Marktanteil liegt bei 47,8 Prozent. Ob es nun unterschiedliche Skins sind, die Hersteller Android verpassen um ein individuelles Produkt zu schaffen oder unterschiedliche Bildschirmgrößen – es wird sicherlich nicht besser werden in Zukunft.

[Via OpenSignal, gizmodo.com]

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  1. “Und die neueste Crowd-gestützten Ergebung von OpenSignal zeugt…”

    Meinten Sie “Und die neueste Crowd-gestützten Er***h***ebung von OpenSignal ze***i***gt..”?

  2. Das ist ein großes Problem für Entwickler. Beispiel jetzt mit iOS7. Außer der neuen Oberfläche gibt es da eine ganze Menge neuer Funktionen. Die ganzen Apple Entwickler können diese neuen Features jetzt einbauen, denn sobald demnächst iOS7 erscheint haben die wieder ihre 90% User, wo die Apps einwandfrei laufen.

    Bei Android dagegen ist das ein absolutes Chaos. Dort hätte man die Möglichkeit, die neuen Android Features oder auch Hardwarefeatures von Samsung zu verwenden, aber wenn man das implementiert dann wird die App nur von 30% gekauft. Wenn man dann noch die Hardware-Inkompatibilitäten dazu nimmt, dann sind es vielleicht nur 10%. Programmiert man für die drei Jahren alte Android Version, dann bietet Apple viel bessere Apps.
    Oder man sagt sich, Samsung hat das letzte Jahr die meisten Galaxy verkauft, also entwickelt man nur dafür. Dann gibt es aber direkt wieder negative Kritik von HTC Usern, weil die App dort dauernd abstürzt oder umgekehrt.

    Aus diesem Grund hält Google wahrscheinlich auch Lime Pie zurück. Wenn die noch eine neue Version rausbringen, was macht dann Samsung? Wahrscheinlich wird dann ein Galaxy S5 mit dieser Version rauskommen, und die S3 und S4 bekommen kein Update.

    Das mal aus Sicht eines App Entwickler, der ursprünglich auch mit Android angefangen hat. Das was hier in dem Artikel beschrieben wir war der Grund warum ich seitdem nur noch Apps für iOS programmiere. Selbst wenn es mehr Android Geräte gibt als iPhones, als App Entwickler lohnt sich Android kaum noch. Oder man schreibt gern Gratis-Apps.

  3. Stimmt,was ist schon schlimm daran wenn Entwickler versuchen müssen ihre Software auf dem gesammten Flickenteppich irgendwie stabil lauffähig zu kriegen.

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