CAT Phoenix X – Der bessere eBook-Reader

CAT Phoenix X gizrank

Bereits Anfang der Woche testeten wir das 9,7 Zoll-Tablet Galactica X von CAT Sound. Für seinen Preis wusste es zu überzeugen. Heute sehen wir uns die deutlich handlichere Variante, das 8 Zoll-Tablet CAT Phoenix X, auch unter dem unspektakuläreren Namen Tablet PC 4X bekannt, genauer an. Gibt es außer der Größe überhaupt Unterschiede?

Design

Wie auch schon beim Galactica X, gibt es beim Phoenix X keine Besonderheiten. Ein schwarzes Tablet, schwarze Aluminiumrückseite mit weißem Logo, schwarzer Rahmen, alles schwarz. Die 1,3 Megapixel Frontkamera ist hier glücklicherweise mittig positioniert, die 2 Megapixel Rückkamera wieder in der rechten oberen Ecke. Der Lautsprecher ist beim 8-Zoller am Rand statt mitten auf dem Rücken positioniert, was den Sound auch im liegenden Zustand einigermaßen  hindurch lässt, was beim Galactica X nicht der Fall war. Wer dieses auf den Tisch legte, hörte bestenfalls ein dumpfes Brummen.

Der im waagrechten Zustand rechte Teil des Bildschirmrahmens ist deutlich breiter, was sich beim Lesen von eBooks aber als Vorteil erweisen sollte. Alles in allem ist das Phoenix X kein Designstück, aber auch nicht hässlich. Wer im Tabletmarkt die Nase voll von schwarzen oder bestenfalls weißen Gehäusen hat, für den könnte das Vorgängermodell CAT Phoenix (ohne X) etwas sein. Dort ist das Aluminiumgehäuse auch in Rot, Rosé, Blau, Pink und Grün zu haben.

 

Eindruck des CAT Phoenix X

Das 8 Zoll-IPS-Display hat einen weiten Betrachtungswinkel und gibt Farben und Kontraste bestens wieder. Auf den kleineren Bildschirm kommen wie beim großen Bruder Galactica X 1.024 x 168 Pixel, was nach wie vor keine Top-Werte sind, aber wirklich negativ fällt dieser Umstand im Gebrauch nicht auf. Die Kameras reichen auch hier bestenfalls für Schnappschüsse. Der 1,2 GHz Zweikernprozessor (Cortex A9) mit der MALI-400 Quadcore-GPU und 1GB RAM legt das Phoenix X eine ordentliche Performance hin, mit der sich vernünftig arbeiten lässt.

Für 259 Euro UVP (im Internet haben wir es schon für fast 100 Euro weniger gefunden) bekommt man einen micro-USB-, einen Mini-HDMI-, Kopfhörer- und einen Netzsteckeranschluss. Außerdem ist Platz für eine microSD, falls die 16 GB internen Speichers nicht reichen sollten. Weswegen man sich bei CAT Sound für einen Hohlsteckeranschluss zur Stromversorgung entschied, begründete ein Mitarbeiter damit, dass man das Tablet so beispielsweise im Auto laden könne, um den USB-Anschluss für einen 3G-Stick zu nutzen Auffallend war, dass der Bildschirm bei eingestecktem Stromkabel bei Bewegung flimmerte. Ansonsten gibt es das Übliche: WLAN (802.11 b/g/n), Bluetooth und Android 4.1. Ein Update auf 4.2 soll bald folgen. Das alles und ein 5.000 mAh-Akku (Laufzeit etwa sechs Stunden) verbergen sich in einem mit 420 Gramm leichten, 1 cm dicken Gerät.

CAT Phoenix X,

Das Phoenix X hat das optimale Format als eBook-Reader genutzt zu werden.

 

Was nicht so gut ist

  • Während in anderen Medien der WLAN-Empfang bemängelt wurde, kann ich diesen nicht bestätigen, zumindest nicht vollends. Mit zwei dicken Wänden zwischen Phoenix X und Router hatte ich immer noch genügend Empfang, um angenehm surfen zu können. Gut, andere Geräte wie Laptop oder Smartphone hatten trotzdem ein stärkeres Signal. Hier besteht noch Luft nach oben.
  • Die Lautsprecher sind wie auch beim Galactica X wahrlich keine Freude. Die es Phoenix X klingen sogar noch etwas blecherner. Auf höheren Lautstärken ist der Ton außerdem übersteuert. Wer Musik hören möchte oder gerne Filme auf dem Tablet ansieht, nimmt idealerweise Kopfhörer oder Bluetooth-Lautsprecher.
  • Mit grafisch etwas anspruchsvolleren Spielen hat das 8 Zoll-Tablet zu kämpfen. Ruckler und lange Ladezeiten sind vorprogrammiert. „Minion Rush“ ist gerade noch spielbar. Wer auf die Standard-Games wie Angry Birds oder Greedy Spiders abfährt, der wird auch hier glücklich.
  • Die Akkuleistung könnte besser sein. Bei intensivem Gebrauch auf maximaler Helligkeit ist recht schnell Schluss mit Lustig.

 

Was gefällt

  • Als eBook-Reader ist das Phoenix X optimal. Gerade aufgrund seines geringen Gewichts und des breiteren Randes auf einer Seite lässt sich das Tablet optimal halten, ohne mit dem Finger den Bildschirm  zu berühren.
  • Ideales Tablet für Einsteiger: Mails lesen, YouTube-Videos angucken, Spielchen spielen und eBooks lesen. Mehr braucht es wirklich nicht.
  • Tolles IPS-Display mit knackigen Farben, guten Kontrasten und großem Betrachtungswinkel.

gizrank-big-35

Fazit

Das Phoenix X hat definitv seine Schwächen. Aber es hat auch seine Vorteile. Anschlüsse und erweiterbarer Speicher sowie Handhabung machen mit dem kleinen Gerät wirklich Spaß. Weniger Freude bereitet das Tablet für Musikgenießer oder bei anspruchsvolleren Spielen. Für Letzteres gibt es aber ohnehin Konsolen. Die Firma mit Sitz in Deutschland zu wissen, hat natürlich seine Vorteile. Kommt das Update auf Android 4.2 und der Preis geht noch etwas nach unten, wird es ein optimales Tablet für alle Einsteiger. Wem das zu wenig ist, der findet mit dem Nexus 7 oder Asus MeMo Pad HD 7 gute Alternativen.

 

Spezifikationen:

– 8″ Multitouch Display
– Auflösung 1.024 x 768 Pixel
– kapazitives IPS-Display
– 1,2 GHZ Cortex A9 Dualcore + GPU
– 1GB RAM, 16 GB Speicher (erweiterbar)
– WLAN (b/g/n)
– Bluetooth
– Android 4.1
– 1,3 Megapixel Front-, 2 Megapixel Rückkamera

Geek-Test: Wie fit bist du in Sachen Tablets? Teste dein Wissen – mit 12 Fragen auf ITespresso.de.

  • Welche der folgenden Geräte planst du demnächst zu kaufen?
  • Ergebnisse

Loading ... Loading ...
Tags :
  1. Irreführender Artikel!
    Es ist ein stink normales Niedrigpreissegement Android Tablet und kein eBook-Reader!
    Ja man kann auf einem Tablet eBooks öffnen, dies ist auch mit jedem PC/Mac oder Smartphone möglich.

    Das einzige Besondere ist vermutlich der Umstand dass dieser Artikel gesponsort wurde ;)
    Richtig mies Gizmodo…

    1. Hallo nym,

      danke für dein Feedback. Wo im Artikel geht denn deiner Meinung nach nicht hervor, dass es sich um ein Tablet handelt? Es wird lediglich hervor gehoben, dass es sich etwa aufgrund seiner Handlichkeit sehr gut als eBook-Reader nutzen lässt – ganz im Gegensatz zu einem PC. Natürlich mit all den anderen Funktionen, die ein Tablet mit sich bringt. Daher auch die Aussage „Der bessere eBook-Reader“. Ganz so einfach wie du dir das mit Sponsoring vorstellst, funktioniert das in der Realität übrigens auch nicht.

      Falls du also weiterhin daran festhalten möchtest, dass dieser Artikel irreführend ist, musst du das schon näher erläutern.

      1. Das Merkmal Handlichkeit trifft so gut wie auf jedes Tablet zu (ist doch der Sinn der Sache oder?), das kann es ja wohl nicht zum optimalen eReader machen…

        Klingt für mich schon auch eher nach einer billigen Werbung…

  2. Ich kenne das Gerät nur von Weltbild – und Weltbild finde ich nicht wirklich unbekannt… Ich finde das der Testbericht ziemlich gut ist auch wenn meiner Meinung der Akku und Wifi eher unteres Mittelmaß ist. Bzgl. der Ebook Reader Funktion sehe ich das genauso wie der Autor, es ist wirklich super zum lesen. Achja besitze das Gerät selbst.

  3. Hallo,
    wollte mir vor kurzem ein Tablet kaufen. In der CHIP wurde das gleiche Tabby auch gut bewertet, also weiß ich nicht, warum hier in den Comments so gegen Gizmodo gehatet wird. Allgemein sind die Kommentare bei Gizmodo immer sehr aggressiv.

  4. Ich hab dieses Tablet und kann nur unterschreiben, was der Autor berichtet. Der Sound ist mies, aber für Youtube und Emails reicht es. Basta. Das einzig nervige an der Sache ist nur, dass es Blödmännern wie diesen „Nym“ immer eine Plattform gibt, um’s Maul aufzureissen und mit jämmerlichem Halbwissen zu prahlen. Get a haircut, Nym

    1. Werbung ja oder nein, spielt keine Rolle. Fakt ist, wer E-Bookreader mehrere Stunden am Tag braucht, wird so ein Tablett ziemlich schnell in die Ecke schmeißen. Die Augen machen da lange nicht mit. Der Augenarzt wird freuen :)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising