Studie: 3D-Drucker im Haushalt könnten sich innerhalb eines Jahres selbst finanzieren

3ddruck

Wer sich fragt, ob 3D-Drucker eine lohnende Investition sein werden – hier ist eine mögliche Antwort: Forscher haben ausgerechnet, dass die Geräte sich innerhalb eines einzigen Jahres selbst finanzieren können.

Für eine Studie an der Michigan Technological University wurden 20 gewöhnliche Haushaltsgegenstände herangezogen, unter anderem Smartphonehüllen, Knoblauchpressen und Duschköpfe. Mit Google Shopping wurden anschließend die Höchst- und Niedrigstpreise für einen potentiellen Kauf ermittelt. Anschließend wurde berechnet, wie viel es kosten würde, die Gegenstände selbst zu drucken.

Das Ergebnis ist erstaunlich: Für den Kauf entstünden Kosten zwischen 235 und 1465 Euro, bei einer Eigenproduktion im 3D-Drucker nur etwa 13 Euro. Natürlich sind die Drucker selbst nicht gerade günstig, und es müssen zumindest theoretische Kosten für die aufgewendete Zeit für Download des Designs, Anpassung an die eigenen Vorstellungen sowie die ersten eventuell missglückten Herstellungsversuche berücksichtigt werden.

Mit den Zahlen wollen die Wissenschaftler aber vielmehr verdeutlichen, dass die Kosten durch Eigenproduktion statt Kauf wieder hereingeholt werden können. Und in gewisser Weise gehören diese Faktoren auch ein wenig zum Charme der Herstellung mit einem 3D-Drucker. [Mechatronics via MTU via Slashdot]

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  1. Ich hatte heute einen Pearl Katalog im Briefkasten und das Cover davon ziert einen 3D Drucker für 799€ ich war leicht überrascht das selbst die jetzt schon diese Teile anbieten. Wenn das so weiter geht gibt es die Drucker bald an jeder Ecke nachgeschmissen :D

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