Twinkind, der Zwergen-Zwilling aus dem 3D-Drucker

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Eine klitzekleine Kopie des eigenen Selbst zur Geburt eines Kindes oder anderen besonderen Ereignissen, des lieben Vierbeiners oder als Gag - das wäre schon was. Twinkind erfüllt all jenen den Wunsch, sich eine lebensnahe Miniaturausgabe aus dem 3D-Drucker zu erstellen.

Twinkind ist ein Unternehmen aus Hamburg, bei dem ihr einen persönlichen Termin vereinbaren könnt, um euch in wenigen Augenblicken rundum abscannen zu lassen. Dies geschieht im selbstentwickelten Photogrammetrie 3D-Drucker, der mit einem Multikamerasystem arbeitet und somit keinerlei gesundheitliche Risiken birgt.

Anschließend wird die digitale Figur, die zwischen 15 und 35 Zentimeter groß sein kann, mit 3D-Farbdrucktechnologie in eine echte Skulptur verwandelt, euer eigenes dreidimensionales Portrait. Einige Dinge hinsichtlich des Outfits müssen jedoch beachtet werden: Glänzende Stoffe auf großer Fläche, zu feine Stoffe, transparente Materielien wie Chiffon auf großer Fläche oder allzu filigrane Muster können dem Scanner Schwierigkeiten bereiten. Brillenträger müssen ihre Sehhilfe abnehmen, diese wird in der Post Production wieder angefügt.

So weit so gut, was soll der Spaß kosten? Nun erst einmal muss die Anreise nach Hamburg finanziert werden. Das kann je nach Wohnort etwas teurer werden. Je nach gewünschter Größe des Ergebnisses kosten die 3D-Druck-Skulpturen von Twinkind zwischen 225 Euro (15 cm) und 1.290 Euro (35 cm). Insgesamt also ein Betrag, über den man sich vorher Gedanken machen sollte.

Mit den Twinkind-Figuren lässt sich auf jeden Fall das ein oder andere witzige Foto schießen. Als besonders kostspieliges Hochzeitspaar, das auf der Torte thront, als Briefbeschwerer oder Erinnerungsstück – eine nette Idee.

Twinkind

[via engadget]

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