Test: TDK Wireless Speaker A33 – das robuste Klangwunder

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Teil 4 unserer Reihe über Wireless Speaker zum drahtlosen Musikgenuss überall: Heute stellen wir euch nach Modellen von Samsung, Cambridge Audio und Creative den A33 von TDK vor. Das Gerät ist nicht gerade günstig – aber, soviel sei schon einmal verraten, seinen Preis absolut wert.

Das Design des TDK A33

Schwer und massiv – so fühlt sich der A33 an. Ein schwarzer Riegel aus hartem Plastik mit Frontblenden aus Metall – zugegeben, ein Design, das man mögen muss. Ein wenig aus der Zeit gefallen wirkt der Wireless Speaker schon. Doch das massive Design verspricht auch eine gewisse Unverwüstbarkeit – und bei Geräten, die dafür gedacht sind, auch mal mit ins Freibad oder aufs Musikfestival mitgenommen zu werden, sicherlich keine schlechte Eigenschaft.

Das Zubehör

Lautsprecherbox und Ladegerät – das war’s auch schon. Ein USB-Kabel oder 3,5mm-Kabel liegt dem A33 nicht bei, ebenso wenig wie eine Transporttasche. Das ist schade, zumal sich gerade letztere im Praxistest bei anderen Modellen als wirklich praktisch erwiesen hat.

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Die Rückansicht des A33

Die Bedienung

Auf der Oberseite des A33 sind sechs Bedienelemente übersichtlich nebeneinander angebracht: Ein/Aus, Lautstärke, Betrieb über AUX oder Bluetooth, und eine Telefontaste. Die Bedienung fällt kinderleicht. In Sekundenschnelle ist der TDK mit dem Smartphone über Bluetooth verbunden – über eine NFC-Funktion (Near Field Communication) verfügt er nicht, braucht er aber auch nicht, das Verbinden klappt auch so einwandfrei und superschnell.

Die Funktionalität

Seine Anschlüsse versteckt der Wireless Speaker von TDK gut geschützt hinter einer Gummilasche an der Seite: einen Anschluss für das Ladegerät, einen AUX-Eingang zum manuellen Verbinden von MP3-Player oder Handy und einen USB-Ausgang zum Aufladen der selbigen während Netzbetrieb des TDK. Die Gummilasche hat dabei nicht nur optische Gründe: das ganze Gerät ist spritzwassergeschützt, kann also guten Gewissens auch einmal mit an den See genommen werden.
Mit einer Akkulaufzeit von etwa 6 Stunden liegt der TDK eher im unteren Bereich. Uns gefällt jedoch, dass der Akku ausgetauscht werden kann – hat er einmal sein Lebensende erreicht, muss nicht gleich das ganze Gerät entsorgt werden. Das ist zukunftsweisend, aber heute leider noch immer nicht Standard. Leider fehlt eine Anzeige zum Akkustand.
Weiteres nettes Feature des A33: ist er über Bluetooth mit dem Handy verbunden, kann er bei einem eingehenden Anruf als Freisprechanlage genutzt werden. Über eine Taste auf dem Gerät kann das Telefonat angenommen werden, über ein eingebautes Mikrofon wird die Verbindung hergestellt.

Der Sound

Auch wenn und das Design und die Bedienung des TDK A33 schon begeistert haben – der Sound der kleinen Box setzt dem ganzen noch eines oben drauf. Hervorragende Klangqualität in so einem kompakten Design – das gibt es selten. Der Sound ist absolut ausgeglichen, mit klaren Höhen und tiefen, ausdrucksstarken Bässen, die sich jedoch nie in den Vordergrund drängen oder gar das Gerät zum Vibrieren bringen würden. Der Sound klingt wunderbar rund, alles ist perfekt aufeinander abgestimmt – so soll es sein. Leise Passagen werden präzise herausgearbeitet, und dreht man den Speaker einmal lauter – und man kann ihn sehr laut drehen – , wird nichts verzerrt. Grandios.

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Fazit

Zugegeben, das Zubehör ist etwas mager – aber ansonsten hat uns der TDK A33 restlos beeindruckt. Einfache Bedienung und überragender Sound in einem robusten Gehäuse – und das Ganze auch noch geschützt gegen Spritzwasser. Nur der Preis von momentan um die 200,- Euro dürfte den einen oder anderen doch etwas abschrecken. Unsere Erfahrung mit anderen Geräten zeigt aber: wer auch unterwegs Wert auf guten Sound legt, muss (leider) so tief in die Tasche greifen.

Spezifikationen laut TDK:

Bluetooth v2.1 + EDR with AAC and support for A2DP, HFP and HSP protocols
IP64 certified weatherized design protects against splashing water and dust
2.1 Stereo Configuration: Two front 1.5” full range drivers, two rear 3” passive radiators and one 2.5” subwoofer
USB charging only port (1 amp)
3.5mm auxiliary input
AC power supply

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  1. hab mir das ding vor ´nem monat gekauft und bin auch sehr überzeugt, bezeichne mich berufsbedingt durchaus als audiophil. es ist so robust das man damit einen nagel in die wand hauen könnte. im oberen lautstärkebereich zerrt´s allerdings schon recht ordentlich. 3 basstreiber hinten, 2 mitten- und 1 höhentreiber vorne sind verbaut. gekauft bei saturn für 170€, sollte im netz also wesentlich günstiger als die hier angegebenen 200€ zu finden sein. greetz

  2. Hab mir den A33 als Vorführegerät im Schlussverkauf günstig erworben d.h knapp 180 Takken mit Khanschlusskabel&nen 4gig player;Fazit :Gute Wahl!Kann mir jemand infos zukommen lassen was ein Austauschakku kostet?Danke im voraus Lg Tante Uscho

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