Amazons Android-basierte Spielekonsole kommt Ende 2013

amazon android

Der Begriff "Android-Konsole" wird immer geläufiger. Einem neuen Report von GameInformer zufolge soll nun auch Amazon an einer Android-basierten Spielekonsole arbeiten. Die Konsole soll einen eigenen Controller erhalten und bis Ende November diesen Jahres auf den Markt kommen.

Das Onlinekaufhaus will den Markt für Android-basierte Spielekonsolen anscheinend nicht der Konkurrenz überlassen. Mit einem eigenständigen Netzwerk an Vertriebskanälen beabsichtigt der US-amerikanische Versandriese offenbar vor allem die sonst relativ bekannten Alternativen wie Ouya oder GamePop noch im Keim zu ersticken. So sollen bei Amazons Spielkonsole täglich eine App oder ein Spiel kostenlos angeboten, der Onlinestore angepasst und viele Apps des Kindle Fire direkt übernommen werden.

Nach dem kürzlichen Launch der Amazon Game Studios wurden anscheinend bereits in der Vergangenheit einige Spieleentwickler angeheuert und mit der neuen Aufgabe vertraut gemacht. Des weiteren berichtete Stern.de, dass die Mikroprozessoren und -technologie von Smartphones in der Konsole verbaut werden könnten.

Amazon scheint mit dem Kauf der Washington Post Anfang der Woche und einer eigenen Spielekonsole weiter die erbitterte Schlacht führen zu wollen mit Apple und Google mitzuhalten. Auf einer Ebene mit Chromecast (Google) und Apple TV wäre der Verkauf einer eigenen Spielekonsole von Amazon unter Umständen sogar ein guter Schritt in die richtige Richtung. Bereits mit Lovefilm und dem Angebot unter Kindle konnte das Onlinekaufhaus beweisen, dass es durchaus fähig ist einen breiten Markt bedienen zu können. Mit einem zusätzlichen Angebot an Spielen und Filmen/Serien wäre Amazon eine rosige Zukunft sicher.

Der Termin der Veröffentlichung ist anscheinend auch schon bekannt: Am 29. November 2013 – genau rechtzeitig am Black Friday, dem umsatzstärksten Tag des Jahres in den USA.

[via Stern.de und 9to5google.de; mit Material von GameInformer]

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  1. “Amazon scheint mit dem Kauf der Washington Post Anfang der Woche…”

    Afaik so nicht richtig, nicht Amazon hat die washignton post gekauft, sondern der Gründer als privatperson

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