Technik aus dem iPad mini soll iPad 5 schlank und leicht machen

Apples iPad Mini

Das iPad 4 und das iPad Mini unterscheiden sich nicht nur von ihrer Bildschirmgröße voneinander sondern auch von der Gehäusedicke. Grund ist der Einsatz der GF2-Folientechnik im iPad Mini. Die soll im kommenden iPad 5 auch verwendet werden und es deutlich flacher und leichter machen.

Die GF2-Bildschirmtechnik, die im iPad mini steckt, soll wahrscheinlich auch im künftigen großen iPad der 5. Generation zum Einsatz kommen, das derzeit von asiatischen Unternehmen im Auftrag von Apple gefertigt wird. Das sagten mit der Sache vertraute Personen dem Wall Street Journal.

Das iPad mini nutzt nach Angaben von IHS iSuppli ein Folien-basiertes Touchpanel, das dünner und leichter ist als ein Modell aus Glas. Letzteres wird im iPad 4 verbaut. Die Technik wird auch GF2 genannt. Da das iPad minis ein großer Erfolg ist, plant Apple das Folien-basierte Touchpanel nun auch im großen iPad einzusetzen, sagten Insider dem Wall Street Journal.

Diese Entscheidung hat massive Auswirkungen auf die Zulieferer. Die Hersteller von PET-Folien, die in solchen Bildschirmen verwendet werden, dürfte es freuen. Laut WSJ will Nitto Denko, ein japanischer Folienhersteller 90 Milliarden Yen (rund 700 Millionen Euro) investieren. Das wäre die größte Investition in der Geschichte des Unternehmens und 80 Prozent mehr als im letzten Jahr. Laut Nitto Denko will das Unternehmen einen Teil des Geldes nutzen, die Produktionskapazität für die Folien bis Ende 2013 zu verdoppeln, da es eine starke Nachfrage erwartet. Dreimal darf man raten, woher.

[Via WSJ]

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