Xbox 360 – Endlich keine Microsoft Points mehr!

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Die virtuelle Währung „Microsoft Points“ ist tot. Microsoft schafft mit dem nächsten Update der Xbox 360 die ungeliebte Behilfswährung ab. Wer zukünftig mit der Xbox 360 Games, Filme oder ähnliches kaufen will, kann das in seiner jeweiligen Landeswährung tun.

Ziel sei es, den Übergang von Microsoft Points zu Echtgeld so einfach wie möglich zu gestalten, so Whitten in seinem Blog-Eintrag. Wenn Xbox-Nutzer nach dem nächsten Systemupdate über ihr Microsoft-Konto etwas kaufen, eine Guthabenkarte oder Gutscheincode einlösen, wird diesem ein aufgerundeter Betrag im Wert ihrer Microsoft Points gutgeschrieben.

Durch die Umstellung will Microsoft Käufe vereinfachen und beschleunigen. So müssen Nutzer künftig nicht mehr umständlich umrechnen, wie vielen Euro die bisher ausschließlich angegebenen Points-Preise entsprechen. Alle bisher möglichen Zahlungsverfahren werden auch weiterhin angeboten, inklusive Zahlung per Kreditkarte.

Um aber auch jüngere Käuferschichten zu erreichen, die nicht über eine Kreditkarte verfügen, will Microsoft Ende 2013 auch Guthabenkarten über Online-Händler und den Einzelhandel vertreiben. Diese Karten werden in der jeweiligen Landeswährung verfügbar sein und sich online über das Microsoft-Konto einlösen lassen.

Bereits gekaufte Microsoft Points und -Codes bleiben bis auf weiteres gültig. Hier wird dem Konto beim Einlösen einfach der entsprechende Euro-Betrag gutgeschrieben. Auch durch Xbox-Live-Erfolge erspielte Punkte wandelt Microsoft in Landeswährung um. Die umgerechneten Guthaben müssen allerdings bis zum 1. Juni 2015 aufgebraucht werden, da sie sonst verfallen.

Facebook hatte sich schon vergangenes Jahr von seiner virtuellen Währung “Credits” (Facebook-Gutschriften) verabschiedet, mit der Mitglieder Spiele oder Apps kaufen konnten. Auch das Social Network begründete den Schritt mit einer einfacheren Kauferfahrung.

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[Mit Material von Björn Greif; ZDNet.de]

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  1. Zeit wird’s fand die schon immer für’n Arsch und das bei jedem System oder Anbieter! Das ständige umrechnen war doch nur für die unübersicht gut damit der echte Preis nicht so auffällt!

  2. Microsoft lernt gerade auf die harte Tour, dass man seinen Kunden mit Profitgeilheit und Zwangs-Stasi-Überwachung sehr auf die Nerven gehen kann und dass dadurch das Spielerlebnis deutlich überschattet wird. Naja die Konkurrenz freut sich. Wer seine Kunden wie dumme Goldesel behandelt hat es auch nicht besser verdient.
    Siehe “ your feedback matters“ (die originalversion). Da wird dies mit Tränen in den Augen eingesehen. Pfui Microsoft.

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