Sie wuseln wieder: Review zu Pikmin 3

Pikmin 3

Vor wenigen Wochen erschien der lang ersehnte dritte Teil der Nintendo-Reihe Pikmin für Wii U. Neun Jahre sind seit dem letzten Ableger des wuseligen Strategiespiels auf dem GameCube vergangen. Pikmin 3 macht vieles besser als seine Vorgänger, hat aber auch kleine Abbrüche.

Pikmin 3 war ein wahres Mysterium von Nintendo. Schon vor Jahren wurde es angekündigt, wieder verworfen und schließlich doch auf der aktuellen Konsole verwirklicht. Zwischenzeitlich wurden die Fans mit New-Play-Control-Versionen der ersten beiden Titel für die Wii vertröstet, deren Controller sich für das Spielprinzip vorzüglich eignete. Zwar lässt sich Pikmin 3 ebenso mit Wii-Remote oder Wii U GamePad Pro spielbar, im Fokus steht aber klar der Tablet-Controller, der es auch ins Spiel als sogenanntes “KopPad” geschafft hat.

 

Was ist Pikmin überhaupt?

Pikmin ist ein Strategiespiel in dem kleine Astronauten aus unterschiedlichen Gründen auf einem Planeten – vermutlich der Erde – landen und dort auf vom Verhalten Ameisen ähnelnden Pflanzenwesen, die Pikmin treffen, die ihnen ohne Weiteres folgen und auf ihrer Mission helfen. Ihre primären Aufgaben sind das Aufspüren und Zurückbringen von Trümmerteilen oder Früchten zum Raumschiff und die Reproduktion ihrer selbst, indem sie unter anderem kleine bis den ganzen Bildschirm ausfüllende Gegner zu ihrer Zwiebel tragen.

Ursprünglich existierten drei Arten: Rote Pikmin sind resistent gegen Feuer und gute Kämpfer, gelben Pikmin kann Elektrizität nichts anhaben und sie fliegen höher und weiter. Blaue Pikmin schließlich haben die Fähigkeit im Wasser zu überleben und zu kämpfen. Mit dem zweiten Teil gesellten sich weiße, giftige und giftresistente sowie violette, besonders kraftvolle Pikmin dazu. Auch der aktuelle Ableger hat zwei neue Arten mitgebracht: Fels-Pikmin sind besonders hart, können somit etwa Kristall zerschlagen und nicht zertrampelt werden, während die filigranen pinken Flügel-Pikmin eben fliegen können, dafür aber kaum für den Kampf geeignet sind.

Mit dem “A”-Knopf könnt ihr die Tierchen nacheinander werfen und sie so Aufgaben zuteilen. Am präzisesten funktioniert dies mit der Wii-Remote, mit den Spielstunden, kommt man allerdings auch mit dem GamePad sehr gut zurecht. Vermisst habe ich die Funktion, die ganze Pikmin-Gruppe auf einmal manövrieren zu können, wie es auf dem GameCube mittels C-Stick möglich war. Dies hätte man zum Beispiel prima auch mit dem Touchscreen umsetzen können. So ist das einzelne Werfen leider etwas mühselig.

Bis zu 100 Pikmin dieser sieben Arten stellt sich der Spieler am Beginn eines etwa 15 Minuten langen Tages zusammen, je nachdem, für welche Aufgaben er sie benötigt. Wie Ameisen sind Pikmin alleine schwach, in der Masse aber erbauen sie Brücken oder reißen Mauern ein. Am Ende eines solchen Tages müssen sämtliche Pikmin bei einem Anführer sein oder sich in der Nähe des Landeplatzes befinden, da sie andernfalls durch die gefährlichen Kreaturen, die Nachts über das Feld wandern, verspeist werden. Dies ist – sehr vereinfacht – das Prinzip des Spiels.

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  1. es ist möglich die ganze gruppe auf einmal zu manövrieren!
    man muss nicht alle einzeln werfen sondern kann auch durcuh ZL + B alle zusammen auf ein ziel laufen lassen ;)

    1. Tatsächlich? Das muss ich direkt mal ausprobieren! Ich habe mich beim Test nämlich oft erwischt, wie ich die ganze Gruppe in Richtung einer Melone, etc. bewegen wollte. Und alle Pikmin vom Anführer zu lösen, damit sie die nächstbesten Aufgaben erledigen, schien mir auch nicht das Wahre. Jedenfalls danke für den Hinweis! :)

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