GPS-Jammer: Faulpelz legt halbes Flughafennetzwerk lahm

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Unternehmen bauen immer öfter GPS-Geräte in Lastwagen und Autos ein, um festzustellen, wo sich ihre Angestellten während der Arbeit herumtreiben. Das mag die Sicherheit erhöhen, aber Faulpelze können jetzt auch nicht mehr einfach einmal unerlaubt Pause machen. Das gefiel einem Angestellten aus New Jersey nicht. Damit er beim Faulenzen nicht entdeckt wurde, legte er ausversehen nicht nur sein GPS sondern das gesamte Tracking-Systems des Flughafens Newark lahm.

Die untersuchenden Beamten stellten fest, dass jedesmal, wenn der Angestellte mit seinem Truck zur Arbeit fuhr, der Empfang der GPS-Module gestört wurde. Offenbar hatte der Jammer des Täters nicht nur das GPS des Lastwagens lahmgelegt. Irgendwann kam man ihm auf die Schliche und konfrontierte ihn mit seinen Taten.

Der Täter händigte irgendwann den Jammer aus. Nachdem er abgeschaltet wurde, verstummten die Störungen. Der ehemalige Angestellte bekam eine Strafe von 32.000 US-Dollar aufgebrumt. Wir fragen uns nur, was für ein Mördergerät er da hatte, das den gesamten Flughafen lahm legen konnte?

[Via Betabeat, gizmodo.com

Bild: Shutterstock/Carlos Yudica

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  1. GPS Gräte/Empfänger werden nicht nur zum Orten verwendet, sondern auch um die genaue Uhrzeit zu bestimmen. So wurde es bei uns im Militär oft gemacht und wir konnten Sender und Empfänger von Gewissen Geräten nur dann in Verbindung setzen, wenn wir die genaue Uhrzeit hatten, was natürlich vom GPS abhängig war. Ich könnte mir vorstellen, dass dies auch auf dem Flughafen der Fall sein könnte.

  2. Dabei hätte der Trucker für sein Zweck kein GPS-Jammer (Störsender) benötigt.
    Es hätte gereicht die GPS-Antenne am Auto mit Alufolie oder z.B. mit Zinkspray zu bedecken.
    >
    Und „Mördergerät“ war dafür auch nicht erforderlich.
    0,5 Watt Sendeleistung reichen aus. (ggf. nur umgebastelter Handy …)
    Den die aus über 20 000 km Höhe von Satelliten auf der Erde ankommende GPS- Signale sind sehr schwach.
    Um diese zu stören / überspielen muss der Störsender nur minimal stärker an den Antennen von GPS Empfänger ankommen.

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