Sony entwickelt „Lens Cameras“

Lens Cameras, via sonyalpharumors

Der Verkauf von Digitalkameras ist rückläufig. Klar, verfügt doch jedes Smartphone oder Tablet über eine mehr oder minder gute Knipse. Sony hat sich deswegen sogenannte "Lens Cameras" ausgedacht. Sie werden einfach auf das Smartphone gesteckt nutzen aber nicht dessen Kamera.

Sony plant wohl eine neue Produktkategorie in Sachen Kameras einzuführen. Produktfotos und Informationen zu den neuen „Lens Cameras“ sollen in den Besitz von SonyAlphaRumors gelangt sein. Bei DSC-QX10 und DSC-QX100 handelt es sich um erweiterte Kamera-Objektive, die mit Android-Smartphones, iPhones oder Tablets bedient werden können.

Die „Lens Cameras“ können laut den Bloggern an ein Smartphone oder Tablet angedockt werden, nutzen trotzdem nicht deren integrierte Kameras. Stattdessen handelt es sich um eigene Kameras mit  Bildsensor, Prozessor, einem Zoom-Objektiv, WLAN-Modul und  SD-Slot. Die Steuerung erfolgt über Smartphone oder Tablet, mit dem sie via WLAN oder NFC verbunden sind.

Die DSC-QX100 soll über den gleichen 1-Zoll-Bildsensor wie die RX100 Mark II verfügen, während die DSC-QX10 mit einem 1/2.3-Zoll-CMOS-Sensor mit 18 Megapixeln und 10-fachem optischem Zoom ausgestattet sein soll. Informationen zu Preisen und einem Erscheinungsdatum sind noch nicht bekannt, es ist aber wahrscheinlich, dass die neuartigen Kameras Anfang September auf der IFA gezeigt werden.

[via SonyAlphaRumors]

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  1. m( (facepalm)

    Audi stellt jetzt ein Auto vor, dass man an Fahrräder anhängen kann. Gelenkt wird mit dem Fahrradlenker, den Rest übernimmt der Audi.

  2. Oh, eine Ansteck-Kamera fürs Handy. Hatte So Nie schon länger nicht im Angebot:

    dailymobile.net/wp-content/uploads/2009/02/sonyericsson-t300-vs-t68-01.jpg

  3. Gute, platzsparende, „preiswerte“, und umweltschonende Lösung.
    Mit Anpass- Adapter auch über mehrere Smartphone- Generation nutzbar.
    Die Bedieneroberfläche und Displays von z.B. Samsung Smartphones,
    sind was Ergonomie und Komfort betrifft, wesentlich besser als bei den meisten Digital- Kameras.
    Synergien / Zusatzfunktionen wie UMTS- Cam oder GPS-Ort der Bildaufnahme, usw. lassen sich preiswert nur mit Software lösen.
    >
    Nächster Evolutionsschritt wäre eine Verbindung / Steuerung, z.B. via micro-USB-Kabel oder via Bluetooth,
    zwischen Smartphone und intelligenten Mega- Zoom- Objektiv, ggf. mit integrierten Ringblitz.

  4. Bevor ich an mein Handy so ein Objektiv ankoppel, kauf ich mir lieder gleich ne Kompaktkamera.
    Der Preis dieses Ansteckteils ist sicher höher als bei ner Kompakten und damit ist man wieder von Handyakku abhängig. Platzsparend ist das ganze ja auch nicht. Aber hauptsache alles ist mit dem Handy kombinierbar…
    Für mich entstehen dadurch keine Vorteile

    1. „Der Preis dieses Ansteckteils ist sicher höher als bei ner Kompakten und damit ist man wieder von Handyakku abhängig.“
      Eigentlich von 2 Akkus: dem im Handy und dem in dem Linsenteil. Schließlich soll das nur durch Magnete am Handygehäuse befestigt werden. Klingt nach einem richtig genialen Konzept, darauf hat die Welt gewartet!

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